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HWK Münster | Februar 2026
Praxisimpulse für gesündere Azubis
Die Junioren des Handwerks Kammerbezirk Münster e.V. laden gemeinsam mit Partnern zur Veranstaltung "Gesunde Azubis – Starke Zukunft!" ein.
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Februar 2026
Sie sollen die angespannte Situation in der Baubranche entschärfen und Familien zum Wohneigentum verhelfen: Das Bundesbauministerium hat die Bilanz der Bau-Förderprogramme 2025 vorgestellt.
Das Bundesbauministerium hat eine Bilanz seiner Förderprogramme im Jahr 2025 vorgestellt. Alle Programme sollen auch 2026 fortgeführt werden. Mit der befristet eingeführten Neubauförderung des EH55-Standards habe man zudem ein neues Programm mit einem Budget von 800 Millionen Euro aufgesetzt. Bei den übrigen Förderprogrammen habe man die Konditionen und Förderbedingungen teilweise deutlich verbessert, so das Ministerium. "Über 64.000 klimafreundliche Wohneinheiten konnten wir im vergangenen Jahr fördern", sagt Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium.
Seit 16. Dezember 2025 gibt es die zeitlich befristete Fördermöglichkeit für neue Gebäude mit Effizienzhausstandard 55 und 100 Prozent Erneuerbaren Energien, kurz EH55-Plus-Förderung. Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite.
Bis Ende 2025 konnten knapp 14.000 Wohneinheiten mit einem Kreditvolumen von 1,3 Milliarden Euro gefördert werden. Die Summe der angestoßenen Investitionen beläuft sich auf rund 3,6 Milliarden Euro.
Insgesamt stehen 800 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.
Das Programm "Klimafreundlicher Neubau" fördert den Bau sowie erstmaligen Kauf von klimafreundlichen und energieeffizienten Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Investoren, Genossenschaften, Unternehmen und Privatpersonen können die Förderung durch zinsverbilligte Kredite bei ihrer Hausbank beantragen. Kommunen können Zuschüsse erhalten. Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite.
Eine größere Unterstützung gibt es für Gebäude, die zusätzlich das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erreichen. Die Zinskonditionen waren im September verbessert worden, meldet das Ministerium.
2025 wurden für das Programm KFN Förderzusagen in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro erteilt. Insgesamt wurden so Investitionen von 13 Milliarden Euro angestoßen. Es wurden 36.747 Wohneinheiten gefördert.
Mit dem Programm KNN können klimagerechte und flächeneffiziente Neubauten sowie deren Ersterwerb gefördert werden. Die Bezahlbarkeit des Wohnraums soll durch eine Baukostenbegrenzung unterstützt werden.
Die Förderung für Investoren, Genossenschaften, Unternehmen und Privatpersonen erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite. Kommunen können Zuschüsse erhalten. Im September 2025 hatte es sowohl bei den Programm- als auch bei den Zinskonditionen Verbesserungen gegeben.
Seitdem können noch mehr Projekte von der Förderung profitieren. Bis Jahresende 2025 konnten 8.214 Wohneinheiten gefördert werden. Insgesamt wurden Förderzusagen in Höhe von rund 859 Millionen Euro erteilt und Gesamtinvestitionen von rund 2 Milliarden Euro angestoßen.
Mit dem Förderprogramm Wohneigentumsförderung für Familien unterstützt der Bund mit Kindern beim Bau und Kauf von neugebautem klimafreundlichem Wohneigentum. Ziel ist es, Familien den Schritt ins Wohneigentum zu ermöglichen.
Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite und entlastet Familien somit schon vor Beginn des Bauvorhabens und spürbar über einen langen Zeitraum. Das neue Programm ist damit für Eigentümer eine verlässliche finanzielle Stütze und macht damit klimafreundliche Bauprojekte plan- und bezahlbar. Zudem wurden im vergangenen Jahr die Förderkonditionen des Programms durch Absenkung der Zinssätze verbessert.
Im Jahr 2025 wurde der Bau oder der Erwerb von 4.554 Wohneinheiten mit einem Kreditvolumen von 843,5 Millionen Euro bewilligt.
Das Förderprogramm "Jung kauft Alt" unterstützt Familien mit Kindern mit kleineren bis mittleren Einkommen beim Wohneigentumserwerb von sanierungsbedürftigen Bestandsgebäuden.
Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite. Familien haben damit unter anderem die Möglichkeit, neben dem städtischen Bereich auch in ländlichen und dünn besiedelten Regionen bestehende Häuser zu sanieren. Die Förderung kann mit weiteren Programmen der Sanierungsförderung kombiniert werden.
Im Jahr 2025 wurden 690 Förderzusagen mit einem Kreditvolumen von 80,03 Millionen Euro erteilt.
Mit dem Förderprogramm für genossenschaftliches Wohnen unterstützt die Bundesregierung Privatpersonen beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen und erleichtert somit den Zugang für potenzielle Mitglieder zu dauerhaft bezahlbarem Wohnen. Weiterhin wird mit dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen das Eigenkapital der Genossenschaften für investive Maßnahmen gestärkt.
Die Förderung erfolgt sowohl bei Neugründung als auch bei der Beteiligung an einer bestehenden Wohnungsgenossenschaft. Voraussetzung ist die Selbstnutzung der Genossenschaftswohnung. Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite.
Zum 3. Februar 2026 wurden die Förderbedingungen noch einmal verbessert. Es sind nun Kredithöchstbeträge von 150.000 Euro möglich und der Tilgungszuschuss wurde auf 15 Prozent (vorher: 7,5 Prozent) verdoppelt.
Im Jahr 2025 wurden 390 Förderzusagen mit einem Kreditvolumen von rund 28,8 Millionen Euro im Rahmen des Programms erteilt.
Quelle:
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