Um Jugendliche zu erreichen muss man sich auf deren Plattformen zeigen – eher auf TikTok und Instagram, als auf Facebook oder LinkedIn.

Um Jugendliche zu erreichen muss man sich auf deren Plattformen zeigen – eher auf TikTok und Instagram, als auf Facebook oder LinkedIn. (Foto: © auremar/123RF.com)

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Social Recruiting im Handwerk

Der HWK-Digitalisierungsberater Artur Hermann zeigt, wie Handwerksbetriebe ihr Recruiting über Social Media optimieren können.

Der Fachkräftemangel ist im Handwerk allgegenwärtig. Während rund 40.000 Bewerber unversorgt bleiben, sind im Jahr 2024 noch immer 19.000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt.

Die Zahlen zeigen: Es mangelt oft nicht an jungen Menschen, sondern an der passenden Zusammenführung. Viele Betriebe suchen dort, wo die Generation Z sich nicht aufhält. Es ist Zeit für einen Strategiewechsel.

Das Kanal-Dilemma: Wo die Jugend wirklich surft

Beim digitalen Recruiting setzen viele Handwerksbetriebe noch immer stark auf Facebook und Business-Netzwerke wie LinkedIn oder Xing. Doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Über 70 Prozent der Unternehmen sind auf Facebook aktiv, doch nur rund 25 Prozent der Jugendlichen nutzen diese Plattform regelmäßig.

Die Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen ist heute auf Instagram, TikTok, YouTube und Snapchat aktiv. Wer Auszubildende gewinnen will, muss dort präsent sein, wo die Aufmerksamkeit liegt. Das bedeutet: weg von textlastigen Stellenanzeigen, hin zu einer "Video-First"-Strategie.

 

Hintergrund: Social Recruiting Hintergrund Mehr dazu in den Digitalisierungs-News auf der Handwerkskammer-Homepage. 

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Text: / handwerksblatt.de

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