Vielfältig: Für viel Stauraum bei gleichzeitiger Ordnung gibt es den StreetScooter mit einem variabel konfi gurierbaren Schubladensystem. Und wer keinen Koffer braucht – der StreetScooter ist auch mit Pritsche zu haben, zum Beispiel in einer Variante mit Werkzeugbox.

Vielfältig: Für viel Stauraum bei gleichzeitiger Ordnung gibt es den StreetScooter mit einem variabel konfi gurierbaren Schubladensystem. Und wer keinen Koffer braucht – der StreetScooter ist auch mit Pritsche zu haben, zum Beispiel in einer Variante mit Werkzeugbox. (Foto: Fotos: © StreetScooter GmbH / Bott GmbH & Co. KG)

StreetScooter: Sauber auf Tour

Mobilität - Elektroantriebe

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Dieselfahrverbote, Schadstoffgrenzen: Viele Handwerksbetriebe agieren vorausschauend und steigen auf Elektromobilität um. Eine Investition, die sich rechnet – für die Umwelt und fürs Budget.

 

Handwerker sind viel unterwegs – meist noch mit Dieselflotten. Fahrverbote wären für die Betriebe ein großes Problem. Mit Elektromobilität sind die Mitarbeiter sauber überall dort auf Tour, wo der alte Diesel vielleicht bald nicht mehr hindarf. Deshalb steigen immer mehr Betriebe auf E-Transporter um.

Elektriker mit Elektroauto

Auch Frank Grywna, Inhaber der Elektrofirma J. Organista aus Bottrop, suchte nach sauberen Alternativen für den Firmenfuhrpark. "Wir haben unseren Bedarf genau geprüft. Welche Strecken fahren wir? Wie viel müssen wir zuladen?", berichtet Grywna. Fündig wurde er bei StreetScooter: "Der Wagen erfüllt all unsere Anforderungen." Jetzt fahren die Monteure mit dem Modell WORK mit Boxaufbau durch Bottrop.

"Die Idee fand ich gut: Der Elektriker kommt mit dem Elektroauto", sagt Grywna. Die leisen E-Flitzer sorgen für ordentlich Aufmerksamkeit und kommen bei den Kunden gut an – Werbemaßnahme und Imagegewinn inklusive. Mit seiner Neuanschaffung gehört Grywna zu den Pionieren in Bottrop. Bei seinen Monteuren ist der StreetScooter sehr begehrt, berichtet der Firmeninhaber. "Die reißen sich alle darum, wer den morgens fahren darf."

StreetScooter sparen Kosten

Foto: Fotos: © StreetScooter GmbH / Bott GmbH & Co. KG
Foto: Fotos: © StreetScooter GmbH / Bott GmbH & Co. KG

Die E-Mobile helfen nicht nur der Umwelt, sie sparen auch Kosten. Die Aufwände für Betrieb und Steuern sind bei Elektronutzfahrzeugen niedriger als bei vergleichbaren Transportern mit Verbrennerantrieb. Beim StreetScooter lassen sich mehr als 50 Prozent bei den Energiekosten sparen. Bund und Länder haben attraktive Förderprogramme für den Kauf von Elektrotransportern aufgelegt, die dazu beitragen, die Anschaffungskosten zu senken. Bei der Antragstellung wird der Kunde von Hersteller StreetScooter komplett unterstützt und beraten.

Auch die Aufwände für Wartung und Reparatur sind deutlich günstiger. Der StreetScooter setzt auf eine durchgefärbte Kunststoffkarosserie: Kratzer sieht man nicht gleich und es kann auch nichts rosten. Durch die Modulbauweise lassen sich Einzelteile rasch und günstig auswechseln. Wegen der geringeren Reparaturkosten bietet die Allianz Versicherung bereits eine Police zum Sondertarif für den StreetScooter an.

Die Kofferaufbau liegt bei den StreetScooter-Modellen über den Radkästen: Dadurch kann die gesamte Ladefläche effizient genutzt werden. Der serienmäßige rutschfeste Boden sorgt dafür, dass auch schwere Maschinen an ihrem Platz bleiben.

Individuell konfigurierbar

Ob klein oder groß, mit Pritsche, Koffer oder mit Sonderaufbauten extra für die jeweilige Branche– der StreetScooter wird individuell nach Kundenwünschen und -anforderungen geliefert. Denn: Ein Bäcker ist kein Gärtner, warum sollte er das gleiche Auto fahren?

"Wir sehen unseren StreetScooter als Werkzeug, das die Prozesse unserer Kunden verbessert. Und das passgenau für unterschiedliche Unternehmen in unterschiedlichen Branchen", sagt StreetScooter-CEO Professor Dr. Achim Kampker. "Dieses Vorgehen, diesen Gedanken des echten Gebrauchswertes, haben wir schrittweise auf immer weitere Branchen und Anwendungsszenarien ausgeweitet."

Flexible Logistik

Je nach Modell sind bis zu 205 Kilometer Reichweite nach NEFZ, maximal 85 Stundenkilometer und bis zu 900 Kilogramm Nutzlast möglich. Die Weiterentwicklung ist schon in der Mache: Das Modell WORK XL wurde gerade auf der IAA Nutzfahrzeuge vorgestellt. Der XL hat ein Ladevolumen von 20 Kubikmetern und eine Ladekapazität von 1.150 Kilogramm, eine geschätzte Reichweite von bis zu 200 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometern pro Stunde.

"Die Zukunft der Logistik liegt in der E-Mobilität. Unser neuer WORK XL mit seinem – gegenüber den Modellen WORK und WORK L – nochmals deutlich gesteigerten Ladevolumen bietet hierfür die notwendige Basis", sagt Kampker.

Einfach aufgeladen

Foto: Fotos: © StreetScooter GmbH / Bott GmbH & Co. KG

Unternehmen, die sich für einen StreetScooter entscheiden, erhalten vom Hersteller Unterstützung beim Thema Ladeinfrastruktur. Das Angebot ist ganz auf den Kunden zugeschnitten, angefangen von der Wallbox für das Laden einzelner Fahrzeuge bis hin zu kompletten Flottenlösungen.

Die Wallbox gibt es kostenfrei beim Kauf eines StreetScooters. Als Anschluss nutzen die Fahrzeuge einen Standardstecker AC-Typ 2, der seit 2017 EU-weit für Normalladepunkte vorgesehen ist. So ist ein Ladevorgang auch an nahezu jeder öffentlichen Stromtankstelle möglich – und sogar an der Steckdose daheim.

Beim Aufbau der Infrastruktur können die Experten der StreetScooter GmbH auf reichlich Erfahrung verweisen: Mehr als 8.000 Ladepunkte entstanden bereits gemeinsam mit anderen Dienstleistern für das Mutterhaus Deutsche Post.

Mobilität der Zukunft: StreetScooter

StreetScooter ist Marktführer für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge in Deutschland. Der E-Transporter entstand in einer Kooperation der Deutschen Post mit der RWTH Aachen und wird von der StreetScooter GmbH in Aachen und Düren produziert.

Das Unternehmen verbindet Ingenieurskunst, Mut zur Vision, innovative Produktion und konsequente Ausrichtung auf den Kunden – heraus kommt ein echtes Erfolgsprodukt "Made in Germany": ein emissionsfreies, zweckmäßiges E-Nutzfahrzeug, dessen Betriebskosten deutlich unter denen eines herkömmlichen Verbrennerfahrzeugs liegen. Mehr als 8.000 StreetScooter sind bereits bei der Deutschen Post in der Paketzustellung im Einsatz. Sie haben mehr als 40 Millionen Kilometer zurückgelegt und sparen dabei im Jahr 26.000 Tonnen CO2 ein.

Text: / handwerksblatt.de