Die fünfte Generation des Opel Combo ist als Kurz- und Langversion (4,40 Meter oder 4,75 Meter), Doppelkabine und mit Dachklappe erhältlich. Foto: © Opel (Foto: © Opel)

Opel macht den Combo noch variabler

Die fünfte Generation des beliebten Transporters Combo ist ab September bestellbar.

Extra-variabel: So präsentiert sich der neue Opel Combo. Die fünfte Generation ist als Kurz- und Langversion (4,40 Meter oder 4,75 Meter), Doppelkabine und mit Dachklappe erhältlich und spielt somit vor allem Praktikern in die Karten, die ein flexibel einsetzbares Transportmittel für ihre alltäglichen Anforderungen suchen. Der neue kompakte Opel-Transporter bietet mit bis zu 4,4 Kubikmetern Ladevolumen mehr Platz als die meisten seiner Wettbewerber im Segment, wie es beim Hersteller heißt. Darüber hinaus verträgt er bis zu 1000 Kilogramm an Zuladung und nimmt Gegenstände und Arbeitsmaterial bis zu 3,44 Meter Ladelänge auf.

Foto: © OpelOpel weist auf einen besonderen Aspekt hin. Die Ladefläche ist zwischen den Radhäusern breit genug, um Europaletten quer verladen zu können. Bis zu zwei Paletten passen problemlos in das Ladeabteil selbst der kurzen Combo-Version. Und lange Gegenstände wie Holzleisten lassen sich dank der optionalen Dachklappe auch schräg mit auf Tour nehmen. Dazu bietet die neue Combo-Generation ein im Segment einzigartiges Feature: Eine sensorgesteuerte Überladungsanzeige zeigt dem Fahrer per Knopfdruck an, ob das Fahrzeug überladen ist oder noch weitere Lasten verträgt.

Rückfahrkamera als "digitaler" Rückspiegel

Hinzu kommen bis zu 19 Assistenzsysteme, die das Fahren, Rangieren und Befördern von Passagieren oder Gegenständen einfacher, sicherer und komfortabler machen – bei der steigenden Zahl von Verkehrsunfällen ein spürbarer Mehrwert, das Schlimmste zu verhindern. Die auf Wunsch erhältliche permanente Rückfahrkamera dient während der Fahrt als "digitaler" Rückspiegel, was die Sicht aus dem Lieferwagen oder voll beladenen Fahrzeug enorm verbessert. Eine zweite Kamera im Beifahrer-Rückspiegel sorgt dafür, dass der Fahrer an dieser Seite keinen toten Winkel mehr fürchten muss, etwa beim Rechtsabbiegen. 

Darüber hinaus kann der Combo auch mit dem ebenfalls neuen, sensorbasierten akustischen und optischen Flankenschutz ausgestattet werden, der vor lästigen und teuren Schrammen oder Remplern schützt. Das System warnt den Fahrer beim Rangieren im niederen Geschwindigkeitsbereich davor, dass eine Fahrzeugseite ein Hindernis (Pfeiler, Wände etc.) streifen oder mit ihm kollidieren könnte. Das erhält den Wert des Fahrzeugs und vermeidet Ärger.

Neben dem ordentlichen Stauraum – schon in der Kurzversion lassen sich bis zu 3,09 Meter lange Gegenstände verstauen – wird wohl auch die Praktikabilität des Combo vor allem Handwerker und andere Gewerbetreibende überzeugen. Sperrige Gegenstände lassen sich ganz einfach durch die Hecktüren über die gerade einmal 557 Millimeter niedrige Ladekante verladen, insgesamt sechs Verzurrösen am Boden und optional weitere vier in mittlerer Höhe an den Seitenwänden halten im Heckabteil alles an Ort und Stelle.

Foto: © OpelFür On-Board-Unterhaltung sorgt die neue Generation von Infotainment-Systemen. Die Apple CarPlay- sowie Android Auto-kompatiblen Geräte Multimedia Radio und Multimedia Navi Pro lassen sich über den leicht erreichbaren und ablesbaren acht Zoll großen Farb-Touchscreen steuern. Die integrierte Navigation des Top-of-the-Line-Systems mit Straßenkarte für Europa und 3D-Darstellung zeigt auch TMC-Meldungen (Traffic Messaging Channel) an und sorgt dafür, dass stets die optimale Route zum Kunden gewählt wird – nicht zuletzt auch ein Wirtschaftlichkeitsfaktor, da so lästige Staus frühzeitig umfahren werden können. Und sollte es doch einmal länger dauern, erhöhen die beheizbaren Vordersitze und das beheizbare Lenkrad den Komfort. An heißen Tagen sorgt auf Wunsch die Zwei-Zonen-Klimatisierungsautomatik für angenehme Temperaturen im Innenraum.

Preise und Details zu den Motorisierungen sind noch nicht bekannt.

Fotos: © Opel

Text: / handwerksblatt.de

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