Bis zum 6. Januar 2027 präsentiert das Schmuckmuseum Pforzheim unter dem Titel "Silver Lining" drei Ausstellungen zum Thema Silber.
Silber, Silber und – noch mehr Silber! Mit der 21. Silbertriennale International sowie den zwei weiteren Ausstellungen "Kühle Brillanz – Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten" und "Afghanistan, Oman oder Schwarzwald? Glanzstücke aus Silber der ethnografischen Sammlung" widmet sich das Schmuckmuseum Pforzheim dem Thema Silber.
Die Ausstellungen im Überblick
Der gemeinsame Titel des Ausstellungstrios lautet "Silver Lining". Alle drei Ausstellungen sind bis zum 6. Januar 2027 im Schmuckmuseum zu sehen und wurden, unter der Gesamtleitung von Museumsleiterin Friederike Zobel, von Katja Poljanac konzipiert und kuratiert.
21. Silbertriennale International
In dieser Ausstellung zum gleichnamigen Wettbewerb, welcher der Förderung der zeitgenössischen Silberschmiedekunst dient, zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim ausgewählte Arbeiten – von Schalen über Teekanne oder Laterne bis hin zu Vasen.
Seit 1965 richten das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau und die Gesellschaft für Goldschmiedekunst den Wettbewerb aus, inzwischen ist er zu einer weltweit anerkannten Ausstellungsreihe geworden. Zu sehen gibt es ausgefallene Silberobjekte – sowohl von renommierten Gestaltern als auch von Nachwuchskünstlern –, die in ihrer Gestaltung und Fertigung von handwerklicher Präzision und künstlerischer Raffinesse zeugen. "Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Gebrauchsgegenstand und Kunst und spielen mit den ästhetischen Materialqualitäten von Silber", so Kuratorin Katja Poljanac.
"Kulturhistorisch wird Silber mit dem Mond und den Sternen assoziiert. Zudem ist Silber bei einer Supernova entstanden und in den Weltraum geschleudert worden. Diesen Aspekten folgt die multimediale Inszenierung in der Ausstellung", erläutert Kuratorin Katja Poljanac hinsichtlich "Kühle Brillanz – Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten". Bei der Multimedia-Inszenierung wird das Metall zum einen in seiner aktuellen und kulturhistorischen Bedeutung und zum anderen mit seinen physikalischen Eigenschaften vorgestellt.
Darüber hinaus stehen in der Schau unter anderem Interventionen mit historischen Kollektionen von Grossé Sterling im Fokus.
Vollkommen wird das Ausstellungstrio durch "Afghanistan, Oman oder Schwarzwald? Glanzstücke aus Silber der ethnografischen Sammlung". "Älteste Silberfunde stammen aus dem fünften vorchristlichen Jahrtausend und wurden in der Gebirgsregion zwischen Anatolien und Afghanistan ausgegraben. Aber auch im südlichen Schwarzwald wurde seit dem Mittelalter Silberbergbau betrieben", erläutert das Schmuckmuseum Pforzheim zur Schau.
Zum Beispiel präsentieren Eva und Peter Herion im Ausstellungsbereich "Was ist Schmuck?" ihre ethnografische Sammlung. "Ein digitaler Grabungstisch lässt kleine und große Besucher zu Archäologen werden", verrät das Schmuckmuseum außerdem. "Mit etwas Geschick können Silberschätze aus verschiedenen Teilen der Welt freigelegt werden – ein interaktiver Spielespaß für die ganze Familie. Die Originale dazu lassen sich in den violett ausgeschlagenen Vitrinen der Ausstellung bewundern."
Übrigens: Ab der Pforzheimer Museumsnacht am 17. Oktober 2026 stellen auch Schüler des Berufskollegs für Design, Schmuck und Gerät der Goldschmiedeschule Pforzheim Arbeiten zum Thema Silber aus.
Video: Silver Lining – die Ausstellungseröffnung
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Über das Schmuckmuseum PforzheimAdresse Schmuckmuseum Pforzheim Jahnstraße 42 75173 Pforzheim
Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen: 10 bis 17 Uhr
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