24. Hessischer Gründerpreis in Offenbach ausgelobt
Gewinnern winken ein Unternehmensvideo, professionelle Trainings, Aufmerksamkeit und hochwertige Netzwerkkontakte.
Dieser Artikel gehört zum Themen-Special GründerNavi – für Gründer und junge Unternehmen
"Offenbach ist die Wiege des Hessischen Gründerpreises – nach 2003 kehren wir dieses Jahr gemeinsam dorthin zurück, wo Zukunft Wurzeln schlägt. Der Gründergeist hat in Offenbach eine lange Tradition und ist für uns eine tragende Säule der lokalen Wirtschaftsförderung und ein wichtiger Innovationstreiber", sagte Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister von Offenbach am Main, auf der Pressekonferenz zum Bewerbungsstart. Der 2003 in Offenbach zum ersten Mal verliehene Hessische Gründerpreis (HGP) zeichnet seit 24 Jahren herausragende Unternehmensgründungen aus Hessen aus.
Starke Gründer für ein starkes Hessen
Der Preis findet jedes Jahr in einer anderen hessischen Region statt. Dabei geht es um das Sichtbar machen und die Vernetzung von jungen Unternehmen mit dem Gründungs- und Nachfolge-Ökosystem. Denn: "Ein starkes Land braucht starke Gründerinnen und Gründer und mutige Nachfolgerinnen und Nachfolger. Sie schaffen und sichern Arbeitsplätze und Wertschöpfung und sie beleben den Wirtschaftsstandort mit frischen Ideen. In Hessen haben wir eine aktive Gründerszene und ich freue mich sehr auf die vielfältigen Bewerbungen für den Hessischen Gründerpreis 2026" erklärte der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori anlässlich des Bewerbungsauftakts. Der Minister ist Schirmherr des Preises.
Hessischer Gründerpreis als Türöffner
Elisabeth Neumann, Projektleiterin Hessischer Gründerpreis bei der Kiz Sinnova gGmbH berichtet: "Der Hessische Gründerpreis ist ein lebendiges, hochwertiges Netzwerk und bietet jungen hessischen Unternehmen sehr viel praktische Unterstützung. Durch das breite Spektrum der HGP-Partner werden den Bewerberinnen und Bewerbern Türen geöffnet, neue Kontakte, Zugang zu Expertise und Kooperationen ermöglicht. Das wäre nicht möglich ohne die aktiven Botschafter und Botschafterinnen, die den Preis in ihren Regionen bzw. Branchen unterstützen und somit wichtige Partner im hessischen Gründungs- und Nachfolge-Ökosystems sind. Mit ihrer Hilfe wird der HGP sich in einer Roadshow zwischen Mitte Februar und Ende April in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Wiesbaden, Kassel, Rüsselsheim und Offenbach vorstellen, aber auch in den Regionen Main-Kinzig, Mittelhessen, Waldeck-Frankenberg."
Zum Paket, das der HGP teilnehmenden Unternehmen bietet, gehören hochwertige Trainings, viel Reichweite und öffentliche Aufmerksamkeit via Social Media, Zeitungen und Zeitschriften sowie TV und Radio, oder auch ein professionelles Unternehmensvideo für die Teilnehmenden der letzten Wettbewerbsrunde. "Und natürlich der große Finaltag am 6. November mit Finalisten-Messe, GründerLab und der Preisverleihung mit unserem Schirmherrn, dem hessischen Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori, im Rahmen einer festlichen Abendgala. Auch gibt es die Chance auf eine Nominierung zum Deutschen Gründerpreis", so Neumann weiter.
Sichtbar machen und Vernetzen
Bewerben um den Preis können sich ab sofort bis zum 10. Mai 2026 junge Unternehmen, die bereits aktiv am Markt agieren (maximal 5 Jahre), sowie Traditionsbetriebe, die sich im Rahmen einer Nachfolgelösung neu für die Zukunft aufgestellt haben. Gründer, Nachfolger, Unternehmen und Studierende können ihre Geschäftsmodelle vorstellen und bewerben. Dem Hessischen Gründerpreis geht es um das Sichtbar machen und die Vernetzung von jungen Unternehmern mit dem Ökosystem, er ist kein Wettbewerb für reine Businesspläne, die Unternehmen haben in der Regel bereits reales Geschäft.
Für Projekte von Hochschulen oder einem Hochschul-Team, die marktreif sind, aber noch nicht gegründet haben oder noch in Gründung sind, gibt es eine eigene Kategorie. "Grundsätzlich entscheidet über das Vorankommen im Wettbewerb nicht ausschließlich der wirtschaftliche Erfolg, sondern das Potential, das Vorhaben in ein valides Businessmodell zu bringen", so Neumann. Im ersten Schritt reicht das Ausfüllen des Bewerbungsformulars.
Von Vorausscheidung bis zur Siegerehrung
In diesen vier Kategorien wählt die Jury die Gewinner "Innovative Geschäftsidee", "Zukunftsfähige Nachfolge", "Gesellschaftliche Wirkung" sowie "Gründung aus der Hochschule" die jeweils zwölf überzeugendsten Unternehmen für das Halbfinale aus. Diese 48 Halbfinalistinnen und Halbfinalisten pitchen vor einer großen Jury und drei pro Kategorie ziehen ins Finale ein. Die zwölf Finalisten treten dann tagsüber bei der Fachtagung der Multiplikatoren der Hessischen Gründungsszene am 6. November in Offenbach gegeneinander an.
Am Abend werden die Preisträger und Preisträgerinnen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Seit 2020 ergänzt ein Online-Voting das Finale. Der Hessische Gründerpreis verteilt keine Geldpreise. Zu gewinnen gibt es große öffentliche Aufmerksamkeit, exklusive Netzwerkkontakte, hochwertige Expertentrainings und Workshops sowie ein professionelles Unternehmensvideo.
Quelle: Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH)
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Text:
Claudia Stemick /
handwerksblatt.de
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