Foto: © MWIDE/A.A.
HWK des Saarlandes | September 2026
HWK ist Partner im "Bündnis für zirkuläres Bauen"
Das Saarland setzt auf ressourcenschonendes und wirtschaftliches Bauen.
Was muss ein Handwerker demnächst an Grundsteuer zahlen? Wird es mehr? Wird das Berechnungsverfahren komplizierter? Der ZDH setzt sich für ein möglichst bürokratiearmes Modell ein. (Foto: © Andreas Buck)
Vorlesen:
15. Januar 2019
Aktualisiert am 21. März 2024, 08:07
Das Handwerk fordert eine bürokratiearme Reform der Grundsteuer. Das vom Bundesfinanzministerium favorisierte Modell lehnt der ZDH ab.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Mitte Januar mit den Finanzministern die künftige Ausgestaltung der Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer beraten. "Dem Vernehmen nach gibt es gegen die Pläne des Bundesfinanzministeriums, die eine wertabhängige Berechnung vorsehen, bei einigen Länderkollegen erheblichen Widerstand", berichtet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin.
Auch Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH, ist im Sinne der Betriebe gegen ein solches Bewertungsverfahren: "Das vom Bundesministerium der Finanzen favorisierte wertabhängige Modell ist mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden und wird künftig zu einer dynamischen Entwicklung der Bewertungsgrundlage führen, so dass stetig höhere Belastungen für die Betriebe aus der Grundsteuer zu befürchten sind."
Das könnte Sie auch interessieren:
Handwerkspolitik
Handwerkspolitik
Handwerkspolitik
Das Handwerk fordert eine Ausgestaltung der künftigen Bemessungsgrundlage, die lediglich die physikalischen Größen (Fläche von Grundstück und Gebäude) berücksichtigt. "Damit wäre eine bürokratiearme Reform gewährleistet", sagt Schwannecke. Und: "Die Grundsteuerreform darf nicht zu einer Vermögensteuer durch die Hintertür werden."
Das könnte Sie auch interessieren:
Themen-Specials
Kommentar schreiben