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HWK Münster | Oktober 2026
Gründungstage Münster: HWK bietet Workshops an
Bei den Gründungstagen Münster vom 9. bis 11. November 2026 unterstützt die Handwerkskammer Münster angehende Unternehmer mit vier Workshops.
Was muss ein Handwerker demnächst an Grundsteuer zahlen? Wird es mehr? Wird das Berechnungsverfahren komplizierter? Der ZDH setzt sich für ein möglichst bürokratiearmes Modell ein. (Foto: © Andreas Buck)
Vorlesen:
15. Januar 2019
Das Handwerk fordert eine bürokratiearme Reform der Grundsteuer. Das vom Bundesfinanzministerium favorisierte Modell lehnt der ZDH ab.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Mitte Januar mit den Finanzministern die künftige Ausgestaltung der Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer beraten. "Dem Vernehmen nach gibt es gegen die Pläne des Bundesfinanzministeriums, die eine wertabhängige Berechnung vorsehen, bei einigen Länderkollegen erheblichen Widerstand", berichtet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin.
Auch Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH, ist im Sinne der Betriebe gegen ein solches Bewertungsverfahren: "Das vom Bundesministerium der Finanzen favorisierte wertabhängige Modell ist mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden und wird künftig zu einer dynamischen Entwicklung der Bewertungsgrundlage führen, so dass stetig höhere Belastungen für die Betriebe aus der Grundsteuer zu befürchten sind."
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Das Handwerk fordert eine Ausgestaltung der künftigen Bemessungsgrundlage, die lediglich die physikalischen Größen (Fläche von Grundstück und Gebäude) berücksichtigt. "Damit wäre eine bürokratiearme Reform gewährleistet", sagt Schwannecke. Und: "Die Grundsteuerreform darf nicht zu einer Vermögensteuer durch die Hintertür werden."
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