Handwerksblatt Logo

Anzeige

Sturmschäden: Das übernimmt die Versicherung

Große Teile Deutschlands wurden von Orkan und Stürmen heimgesucht. Sturmböen bis zu Windstärke zwölf verursachten schwere Schäden.

Foto: © auremar/123RF.com
Foto: © auremar/123RF.com

Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt, Baugerüste umgeweht. Welche Versicherungen kommen dafür auf? Wenig Sorgen müssen sich diejenigen machen, die ihr Hab und Gut gegen Sturmschäden versichert haben. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) hat Tipps, wie sich Verbraucher im Schadensfall verhalten sollten, um Ansprüche gegen ihre Versicherung geltend zu machen.

Fotos und Zeitungsberichte als Beweis sammeln

Mandy Fock, Pressereferentin beim BdV: „Tatsächlich gibt es bei der Meldung eines Sturmschadens einiges zu beachten. So hat der Versicherungsnehmer zu beweisen, dass mindestens Windstärke acht geherrscht hat. Hierfür kann er sich der Windmessungen durch die Wetterämter bedienen. Denn erst ab Windstärke acht muss der Versicherer leisten." Ohne Windmessungen der Wetterämter gelten Beweiserleichterungen für den Verbraucher. Dabei hilft es, Schäden von betroffenen Nachbarn sowie die eigenen Schäden mit Fotos zu dokumentieren und Berichte der Tagespresse beim Versicherer einzureichen.

Sturmschäden sind über die Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung abgesichert, wenn der Sturm die Schadensursache bildet. Die Gebäudeversicherung zahlt Schäden am Haus, wie etwa abgedeckte Dächer, zerstörte Schornsteine oder Schäden durch umgefallene Bäume.

Sie zahlt auch für Folgeschäden, wenn durch das vom Sturm beschädigte Dach oder kaputte Fenster Regen eindringt und Wände oder Fußböden beschädigt werden. Möbel und andere bewegliche Gegenstände werden hingegen über die Hausratversicherung ersetzt. Beschädigt der Sturm das Auto, ist der Schaden nur dann versichert, wenn eine Vollkasko- oder Teilkaskoversicherung besteht.

Wie sich Geschädigte richtig verhalten und weitere Hinweise können dem Merkblatt „Unwetter" entnommen werden.

Foto: © auremar/123RF.com

Was Sie sonst noch interessieren könnte
Foto: © gajus/123RF.com
Unternehmensführung 
Unterstützung beim Arbeitgeberzuschuss
Die Signal Iduna informiert kleine und mittelständische Unternehmen rund um das Thema "Arbeitgeberzuschuss". Eine Gesetzesänderung ist zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten.
Foto: © Jozef Polc/123RF.com
Unternehmensführung 
So können Handwerker Berufsunfähigkeit absichern
Etwa jeder vierte Arbeitnehmer muss nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherer (GDV) seinen Job aufgeben, weil er nach einem Unfall oder wegen Krankheit nicht mehr arbeiten kann.
Foto: © convisum/123RF.com
Unternehmensführung 
Verkauf der Generali Leben beschlossen
Der Generali-Konzern verkauft seine deutsche Tochter Generali Leben an den Abwicklungsspezialisten Viridium. Betroffen sind rund vier Millionen Kunden.
Foto: © kurhan/123RF.com
Unternehmensführung 
Zweitmeinung bei orthopädischen Eingriffen
Eine zweite Arztmeinung kann helfen, Unsicherheiten bei der Behandlung von orthopädischen Eingriffen abzubauen. Bei der IKK classic ist das ab sofort kostenfrei möglich.
Unternehmensführung > Handwerkspolitik 
Druck der Versicherungen auf die Werkstätten wächst
Kfz-Versicherer stehen unter enormem Wettbewerbsdruck und drücken die Preise. "Bei einer Werkstattbindung ist der Handwerker das schwächste Glied in der Kette", sagt Wilhelm Hülsdonk.
Unternehmensführung 
Signal Iduna investiert in digitalen Kundenservice
Die Signal Iduna Gruppe hat ihr vor drei Jahren gestartetes Zukunftsprogramm erfolgreich beendet. Die rund 140 Millionen Euro Kosteneinsparungen sollen nun den Kunden zugutekommen.

Leserkommentare

nach oben