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Briefe werden teurer - Deutsche Post erhöht das Porto

Betriebsführung

Zum 1. Januar 2022 soll das Porto für einen Standardbrief von 80 auf 85 Cent steigen. Das meldet die Deutsche Post. Für eine Postkarte werden 70 Cent statt 60 Cent fällig.

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Das Briefporto steigt zum 1. Januar 2022 von 80 auf 85 Cent. Als Gründe für die Preisanpassung - die erste seit drei Jahren - nennt die Deutsche Post Kostensteigerungen durch höhere Lohn- und Transportkosten sowie die in den vergangenen Monaten stark gestiegene Inflationsrate.

Die Bundesnetzagentur muss die neuen Entgelte noch genehmigen. Dies wird Anfang Dezember erwartet.

Soviel soll das Porto kosten:

  • Produkte wie der Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibrief sollen zum 1. Januar 2022 jeweils fünf Cent teurer werden.
  • Der Preis für das Einschreiben und Einschreiben Einwurf steigt um 15 Cent auf 2,65 Euro bzw. 2,35 Euro.
  • Auch die Preise für die Bücher- und Warensendung werden um fünf Cent angepasst auf dann 1,95 Euro für die "Bücher- und Warensendung 500" und 2,25 Euro für die "Bücher- und Warensendung 1000". 
  • Für die Postkarte wird die Deutsche Post bei der Bundesnetzagentur eine Preiserhöhung um zehn Cent von 60 auf 70 Cent beantragen. 

Auch nach der Preiserhöhung zähle das deutsche Porto zu den günstigen in Europa, meldet die Deutsche Post. Der europäische Durchschnittspreis für den Standardbrief liege bei 1,17 Euro.

Laut Statistischem Bundesamt geben die Deutschen im Durchschnitt 2,09 Euro pro Monat für Briefdienstleistungen aus. Außerdem werden im digitalen Zeitalter immer weniger Briefe verschickt. Jede Bürgerin und jeder Bürger schreibt demnach nur noch zirka zehn Briefe pro Jahr.

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Text: / handwerksblatt.de