Für die Abschlussklassen an den beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern soll auch bei hohen Inzidenzwerten der Präsenzunterricht ermöglicht werden können.

Für die Abschlussklassen an den beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern soll auch bei hohen Inzidenzwerten der Präsenzunterricht ermöglicht werden können. (Foto: © michaelmong/123RF.com)

Mecklenburg-Vorpommern öffnet schrittweise die Schulen

Bildung

Mit einem Stufenplan liegen Regelungen für die schrittweise Öffnung der Berufsschulen in MV nach den Winterferien vor. Ob Präsenz- oder Distanzunterricht gegeben wird, richtet sich nach dem Inzidenzwert. 

Beim MV-Gipfel haben sich laut dem Bildungsministerium die Landesregierung, Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Gewerkschaften und Sozialverbänden auf die Regelungen für einen Stufenplan für den Schulbetrieb im Präsentunterricht verständigt. Zuvor hatte der Landtag einen entsprechenden Beschluss gefasst. 

Demnach müssen Schülerinnen und Schüler, die nach den Winterferien die Schule besuchen, eine Bestätigung vorlegen, dass sie keine Symptome haben, die auf eine Corona-Infektion schließen lassen könnten. Außerdem müsse erklärt werden, dass sie sich innerhalb der vergangenen zehn Tage nicht in einem Risikogebiet außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns aufgehalten haben.

Das entsprechende Formular zur Gesundheitsbestätigung, das von den Eltern beziehungsweise volljährigen Schülerinnen und Schülern unterschrieben werden müsse, werde über die Schulen zur Verfügung gestellt. Es könne aber auch auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Berufliche Schulen

An den beruflichen Schulen, an denen das zweite Schulhalbjahr bereits am 15. Februar begonnen hat, bleiben zunächst die Regelungen wie vor den Winterferien bestehen. 

Bei einer Inzidenz unter 50 findet dem Bildungsministerium zufolge Präsenzunterricht an den beruflichen Schulen für alle Abschlussklassen im regulären Vollbetrieb statt. Ab dem 24. Februar gelte eine Präsenzpflicht. Alle anderen Klassen der beruflichen Schulen verbleiben nach den Ferien zunächst im Distanzunterricht. Ab dem 8. März werde bei einer Inzidenz von unter 50 Wechselunterricht abgesichert

Bei einer Inzidenz von 50-150 sei die Präsenzpflicht an den beruflichen Schulen aufgehoben. Für die Abschlussklassen werde zur optimalen Prüfungsvorbereitung Präsenzunterricht ermöglicht. Alle anderen Klassen der beruflichen Schulen verbleiben im Distanzunterricht.

Bei einer Inzidenz über 150 werde für die Abschlussklassen zur optimalen Prüfungsvorbereitung täglicher Präsenzunterricht ermöglicht. Die Präsenzpflicht sei aufgehoben.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Text: / handwerksblatt.de

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