Die 19 Besten ihres Gewerkes erhielten aus Händen von HwK-Präsident Kurt Krautscheid (von links), Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich ihre Großen Meisterbriefe.

Die 19 Besten ihres Gewerkes erhielten aus Händen von HwK-Präsident Kurt Krautscheid (von links), Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich ihre Großen Meisterbriefe. (Foto: © Michael Jordan)

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Handwerkskammer zeichnet 670 "Meister made in Koblenz" aus

Die jüngste Meistergeneration aus dem Bezirk der Handwerkskammer Koblenz vereint 24 unterschiedliche Berufe und zwölf Nationen.

670 Handwerker aus 24 Berufen und zwölf Herkunftsländern standen bei der Handwerkskammer (HwK) Koblenz im Mittelpunkt der großen Meisterfeier mit 1.400 Gästen. In der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle wurden die Meisterbriefe übergeben. Auf dem Weg dahin investierten die Absolventen viel Fleiß, Energie und Engagement, "nun können Sie die Früchte dieser Anstrengungen ernten", gratulierte HwK-Präsident Kurt Krautscheid zum Titel. In seiner Begrüßung ging der Kammerpräsident auf die "Anatomie" des jüngsten Meisterjahrgangs ein, beglückwünschte dabei insbesondere die 119 Meisterinnen. "Handwerk ist eben auch Frauensache und wir freuen uns, dass fast 20 Prozent unserer Meisterbriefe in Frauenhände gehen." Ganz in diesem Sinne wurde auch das allerbeste der 670 Prüfungsergebnisse durch eine Handwerkerin erreicht: Edelsteinschleifer- und Graveurmeisterin Aline Stanek aus Nohfelden im Saarland ist die Nummer eins! 

1.400 Gäste kamen zur Meisterfeier der HwK Koblenz in die Rhein-Mosel-Halle und feierten 670 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus 24 unterschiedlichen Handwerksberufen. Foto: © Michael Jordan1.400 Gäste kamen zur Meisterfeier der HwK Koblenz in die Rhein-Mosel-Halle und feierten 670 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus 24 unterschiedlichen Handwerksberufen. Foto: © Michael Jordan

Mit Blick auf die zwölf Herkunftsländer sprach Krautscheid von einer "durchaus internationalen Angelegenheit. Viele von Ihnen leben erst seit zehn, zwölf oder 15 Jahren in Deutschland. Doch schaut man sich Ihre Biografien an, muss man voller Respekt sagen: Sie haben etwas daraus gemacht und diese Zeit gut genutzt!" Auf der anderen Seite ist der "Meisterbrief unserer Kammer Türöffner für die große, weite Berufswelt und künftig in Japan, den USA, auf den Azoren, in der Karibik oder in Finnland im Einsatz", so Krautscheid. Er stellte in diesem Zuge auch die Erfolge bei der Angleichung beruflicher und akademischer Qualifizierungsabschlüsse und eine internationale Vergleichbarkeit heraus. Als "Bachelor Professional" ist der Meistertitel auch auf europäischer Ebene dem akademischen Bachelorabschluss gleichgestellt. Das steigere die Attraktivität "wie den Stellenwert des Handwerks im öffentlichen Ansehen".

 

Hintergrund: "Meister Made in Koblenz" Hintergrund Der ausführliche Bericht zur Meisterfeier findet sich im Internet hier. 

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Text: / handwerksblatt.de

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