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In Frankreich müssen ab sofort höhere Mindestlöhne gezahlt werden. Diese wurden bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht. (Foto: © George Tsartianidis/123RF.com)
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5. Mai 2022
Aktualisiert am 21. März 2024, 08:08
Das westliche Nachbarland Frankreich hat bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr den Mindestlohn erhöht.
Der Bruttolohn, der in Frankreich mindestens pro Stunde gezahlt werden muss, erhöht sich zum zweiten Mal in diesem Jahr. Grund dafür ist die gestiegene Inflation. Ab 1. Mai 2022 hat der Arbeitgeber nun 10,85 Euro zu zahlen, statt wie bisher 10,57 Euro. Auf den Monatslohn gerechnet, ergibt sich somit bei einer 35-Stunden-Woche ein Mindestverdienst von 1645,58 Euro.
Folglich erhöht sich auch die Ausbildungsvergütung für Auszubildende, gestaffelt nach Alter und Lehrjahr. Die Änderung betrifft auch deutsche Arbeitnehmer, die vorübergehend nach Frankreich entsendet werden.
Hintergrund Hintergrund Fragen zur Mindestlohnerhöhung in Frankreich beantwortet die Außenwirtschafts- und Messeberaterin der Handwerkskammer des Saarlandes Sabrina Rüther, Tel: 0681 5809-145, E-Mail: s.ruether@hwk-saarland.de
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