Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld startet zusammen mit dem Konzeptkünstler Branko Šmon und dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit ein zukunftsweisendes Projekt an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, Kreislaufwirtschaft und Baukultur, Hightech und historischem Handwerk.

Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld startet zusammen mit dem Konzeptkünstler Branko Šmon und dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit ein zukunftsweisendes Projekt an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, Kreislaufwirtschaft und Baukultur, Hightech und historischem Handwerk. (Foto: © Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld)

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High-Tech trifft historisches Handwerk

Panorama

Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld und der Konzeptkünstler Branko Šmon stellen eine interaktive Skulptur vor. Sie ist sechs Meter hoch reagiert mittels Recycling-Kunststoffe und spezieller Additive auf Lichtverhältnisse und menschliche Berührung.

Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld startet zusammen mit dem Konzeptkünstler Branko Šmon und dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit ein zukunftsweisendes Projekt an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, Kreislaufwirtschaft und Baukultur, Hightech und historischem Handwerk. Neben dem historischen Wasserschloss in Raesfeld wird eine sechs Meter hohe, interaktive Skulptur errichtet, die mittels innovativer Recycling-Kunststoffe und spezieller Additive auf Lichtverhältnisse und menschliche Berührungen reagiert.

Mit Plastiktransformationen setzt der Künstler Branko Šmon seine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch, Natur und Technologie fort. Die Skulptur versteht sich als interaktive Arbeit, die ihre Wirkung erst durch die Interaktion mit Mensch, Sonnenlicht und Wärme entfaltet. Šmon geht es darum, Vorgänge und Zusammenhänge sichtbar zu machen, die nicht immer in unserem Bewusstsein sind. Die Skulptur zeigt dabei nicht nur den transformativen Charakter von Kunststoffen, sondern verweist zugleich auf unsere permanente Verbindung und Abhängigkeit von der Sonne als elementarer Energiequelle.

Symposium mit Podiumsdiskussion

Die Akademie des Handwerks lädt am 27. Juni zur Einweihung des Skulptur und zu einem Fach-Symposium mit Podiumsdiskussion unter dem Motto "High-Tech feat. Historisches Handwerk – Plastiktransformationen" aufs Schloss Raesfeld ein. Das Symposium beschäftigt sich mit dem Einfluss "des Menschen in die Welt in positiver wie riskanter Weise". Behandelt werden Fragen zu Kunststoffen: Wie kann Kunst zu einem Bewusstsein für Nachhaltigkeit beitragen? Welche Meilensteine hat die Materialforschung genommen? Wie geht die Baukultur mit der Thematik Kunststoffe und Kreislaufwirtschaft, Bauen im Bestand um? Was hat das alles mit Handwerk und Restaurierung zu tun?

Dazu gibt es Beiträge aus Kunst, Kultur, Materialforschung, Baukultur und Restaurierung. Mit dabei sind Künstler Branko Šmon, Dr. Elke Metzsch-Zilligen (Fraunhofer), Maja Šmon (Kuratorin, Rotterdam), Victoria Blocksdorf (Blockblocks Cleanup, Düsseldorf), Nora Stanislawski (Historisches Museum Frankfurt), Lillith Kreiß (Baukultur NRW), Prof. Manuel Thesing (Münster School of Architecture) sowie der Designerin Liv Matthiesen (Limburg) und mir, Dr. Christiane Bucher (Akademie des Handwerks).

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Einweihung und Spaziergang

Neben der Skulptur Plastiktransformationen wurde ein Lehrpfad zu Kunststoffen und den mit Ihnen verbundenen Möglichkeiten und Problematiken für Kinder und Erwachsene angelegt, der quer über das Schlossgelände führt. Das didaktische Konzept übersetzt wissenschaftliche Themen rund um Kreislaufwirtschaftsprozesse und ökologische "R-Strategien" in verständliche Sprache, um das Bewusstsein für nachhaltige Materialkreisläufe im Alltag zu stärken. 

  • 14 Uhr: Einweihung der Skulptur
  • 15 Uhr: Symposium
  • 18 Uhr: Ausklang und Spaziergang

Quelle: Akademie das Handwerks

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Text: / handwerksblatt.de

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