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HWK Koblenz | September 2026
Zweite Karriere im Handwerk
Auch im späteren Leben sprechen viele Gründe für eine Ausbildung im Handwerk – so wie im Fall des ältesten "neuen" Lehrlings im Bezirk der HwK Koblenz.
Es startet ein gemeinsamer Entwicklungsprozess von Wissenschaft und betrieblicher Praxis, in dem Unternehmen, Auszubildende und Ausbildungspersonal erproben, wo und wie KI in der beruflichen Ausbildung einen Mehrwert schaffen kann. (Foto: © peshkova/123RF.com)
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September 2026
Das NRW-Arbeitsministerium fördert das Projekt "KI.Werkstatt Ausbildung NRW" mit etwa 1,3 Millionen Euro. Damit will es die Kompetenzen junger Menschen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Ausbildung stärken.
Die Universität Siegen untersucht in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft in zehn Modellbetrieben in Nordrhein-Westfalen aus unterschiedlichen Branchen, wie künstliche Intelligenz (KI) Auszubildende beim Lernen und Arbeiten sinnvoll unterstützen und Ausbildungspersonal im Ausbildungsalltag entlasten kann. Über zwei Jahre läuft dazu das Projekt "KI.Werkstatt Ausbildung NRW". Entwickelt werden sollen KI-Lösungen, die passgenau auf die Bedürfnisse der betrieblichen Ausbildung ausgerichtet sein sollen.
Es startet ein gemeinsamer Entwicklungsprozess von Wissenschaft und betrieblicher Praxis, in dem Unternehmen, Auszubildende und Ausbildungspersonal erproben, wo und wie KI in der beruflichen Ausbildung einen Mehrwert schaffen kann. Am Ende sollen übertragbare KI-Agenten für den erfolgreichen Einsatz von KI in der beruflichen Ausbildung entstehen, die auch von anderen Betrieben für die eigene Weiterentwicklung genutzt werden können. Sie sollen später landesweit in die Fläche gegeben werden, damit möglichst viele Ausbildungsbetriebe profitieren können.
"Mit dem Projekt KI.Werkstatt Ausbildung NRW gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der beruflichen Ausbildung. Sehr gut finde ich, dass hier ganz konkret und aktiv in den Unternehmen mit den jungen Menschen und dem Personal gearbeitet wird. Das stellt sicher, dass KI auch praxisnah, verantwortungsvoll und im Sinne der Auszubildenden und Betriebe eingesetzt wird, denn der erfolgreiche Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Ausbildung kann nur gemeinsam gelingen", sagt Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).
"Mit der KI.Werkstatt Ausbildung NRW bringen wir KI dorthin, wo Ausbildung konkret gestaltet wird: direkt in die Betriebe. Die Universität Siegen und das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft bringen Wissenschaft und betriebliche Praxis zusammen, damit Ausbildende, Auszubildende und Forschende gemeinsam praxisnahe KI-Lösungen entwickeln und erproben – mit dem Ziel, die gewonnenen Erkenntnisse für viele Unternehmen in Nordrhein-Westfalen nutzbar zu machen", ergänzt Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw und Metall NRW.
Gleichzeitig startet "AzubiTrain – Deine Zukunft mit KI", ein landesweites KI-Schulungsangebot, das jungen Menschen Grundlagen in der Anwendung von KI vermitteln soll. Das Angebot, für das die Landesregierung mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit kooperiert, steht allen Auszubildenden und dem Ausbildungspersonal in NRW ab September kostenlos unter azubitrain.nrw zur Verfügung.
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