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HWK Trier | September 2026
Große Bühne für das Genusshandwerk
Landesehrenpreis im Genusshandwerk erstmals in Trier verliehen: 39 Betriebe wurden für handwerkliche Spitzenleistungen ausgezeichnet.
Mehr als 160 Handwerksvertreter und Landtagsabgeordnete kamen im Landtag in Dresden zusammen. (Foto: © Michael Schmidt)
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23. September 2026
Beim Parlamentarischen Abend des sächsischen Handwerks kamen Unternehmer und Landtagsabgeordnete zusammen, um über den Doppelhaushalt für die Jahre 2027 und 2028 zu diskutieren.
Beim "Großen Parlamentarischen Abend des sächsischen Handwerks" sprachen Vertreter des Handwerks und Landtagsabgeordnete über den Doppelhaushalt für die kommenden zwei Jahre. Vielen Unternehmern sei der aktuelle Entwurf "nicht ambitioniert genug". Die Staatsregierung will neue Schulden machen. Der aktuelle Haushaltsentwurf sei auf Kante genäht. "Wir haben uns klar gegen Kredite ausgesprochen, wissen aber auch, dass es aktuell ganz ohne neue Schulden nicht gehen wird", sagte Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Handwerkstags.
"Aber wenn schon neue Schulden aufgenommen werden müssen, heißt das doch nicht, sofort an die höchstmögliche Verschuldungsgrenze zu gehen. Klar ist: Wir müssen investieren. Es geht um die Substanz unserer Infrastruktur. Unser Wohlstand bröckelt. Wir laufen seit Jahren auf Verschleiß." Laut Haushaltsentwurf soll die Investitionsquote im nächsten Jahr bei 13,5 Prozent liegen. 2006 waren es 24,2 Prozent. "Da müssen wir im besten Fall wieder hin. Aus eigener Kraft", so Uwe Nostitz.
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Ein weiteres wichtiges Thema für die Betriebe sei der Abbau von bürokratischen Dokumentationen und Auflagen. "Das höre ich immer wieder aus den Betrieben", so Nostiz. Mit dem Abbau von Bürokratie ergebe sich auch die Möglichkeit Personal abzubauen. Wenn Aufgaben wegfallen, müssten auch die Strukturen dahinter schlanker werden. Die Handwerksbetriebe hätten gelernt, mit weniger Fachkräften auszukommen. Nostiz fordert: "Die Landesverwaltung muss es auch lernen." Die Regierung überlasse den Stellenabbau weitgehend der demografischen Entwicklung. Nur 523 Stellen von rund 96.000 sollen in den nächsten zwei Jahren wegfallen. "Das reicht nicht! Hier fordern wir deutlich mehr Durchschlagskraft und mehr Mut zu Veränderung."
Quelle: Sächsischer Handwerkstag
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