Der vollelektrische Kia PV7 erweitert das Nutzfahrzeugangebot der Koreaner.

Der vollelektrische Kia PV7 erweitert das Nutzfahrzeugangebot der Koreaner. (Foto: © Kia)

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Der Kia PV7 feiert seine Weltpremiere

Kia stellt auf der IAA Transportation mit dem PV7 ein neues, flexibles Elektro-Nutzfahrzeug vor und erweitert mit dem Transporter sein Angebot.

Mit dem PV7 präsentiert Kia das zweite Modell innerhalb seiner "Platform Beyond Vehicle"-Strategie. Der PV7 ist als Cargo-Variante für den Gütertransport und als Passenger-Version verfügbar, beide ausgestattet mit einem ebenen Boden und der eigens entwickelten Plattform Electric Global Modular Platform for Service (E-GMP.S). Die Markteinführung ist für das zweite Halbjahr 2027 geplant.

Der PV7 wird mit zwei NMC-Batterien (Nickel-Mangan-Kobalt) auf den Markt kommen, die entweder 71,5 und 96,2 Kilowattstunden haben. Mit dem größeren Akku sollen in der Cargo-Version bis zu 460 Kilometer Reichweite möglich sein. Sollte die Energie verbraucht sein, kann der Fahrer den Akku dank 800-Volt-Technologie innerhalb von 25 Minuten von zehn auf 80 Prozent auffüllen. Die maximale Ladeleistung liegt bei 350 Kilowatt. Außerdem gibt es den PV7 mit unterschiedlichen Motoren, die bis zu 200 kW Leistung und ein Drehmoment von 420 Newtonmetern haben.

Bis acht Kubikmeter Ladevolumen

Der PV7 kommt in zwei Längen und zwei Dachhöhen mit bis zu acht Kubikmeter Ladevolumen. Foto: © KiaDer PV7 kommt in zwei Längen und zwei Dachhöhen mit bis zu acht Kubikmeter Ladevolumen. Foto: © Kia

Mit einer Länge von 5,35 Metern, 1,995 Metern Breite und einer Höhe von 1,99 Metern ist der PV7 deutlich länger als der erste Transporter, der PV5. Außerdem kommt er mit zwei Längen (bei identischem Radstand von 3,5 Metern) und zwei Dächern. Die Langversion mit dem normalen Dach kann bis zu 6,1 Kubikmetern Ladung aufnehmen, bei der Version mit Hochdach sind bis zu acht Kubikmeter möglich. Auf den Boden passen dann auch bis zu drei Europaletten, wenn die Belader die Ladehöhe von 550 Millimeter gemeistert haben.

In Nutzlast gemessen, schafft der PV7 bis zu 1,165 Kilogramm in der Langversion, beim kürzeren Standard sind es sogar 1.200 Kilogramm. Sollte der PV7 vollbeladen sein, kann der Fahrer sogar einen speziellen Fahrmodus wählen, der die Fahrzeugleistung entsprechend der Nutzlast anpasst und so für mehr Stabilität sorgen kann.

Modulare Architektur

Der Blick auf das Armaturenbrett. Foto: © KiaDer Blick auf das Armaturenbrett. Foto: © Kia

Dank der modularen Karosseriearchitektur "Flexible Body System (FBS)" ermöglicht Kia eine breite Variantenvielfalt und Umrüstoptionen für unterschiedliche Anforderungen. Das Ökosystem Kia Business Solutions bietet digitale Flottenverwaltung, individuelle APIs für Daten aus vernetzten Fahrzeugen und Services wie Echtzeitüberwachung und proaktive Wartung, um Betriebsunterbrechungen zu reduzieren und die Produktivität zu steigern.

Die PV7-Palette soll bis 2027 auf 23 Varianten ausgebaut werden; eine weitere Baureihe ist für 2029 angekündigt. Das Karosseriedesign des PV7 folgt der Kia-Philosophie, vereinte Gegensätze mit klaren Linien, hoch aufragender Kabine und funktionalem Anspruch. Die Varianten unterscheiden sich durch Sitzkonfigurationen mit bis zu neun Sitzen, zahlreiche Ladevarianten und variable Innenraumkonzepte mit Fokus auf barrierefreien Zugang und modulare Ausstattung. Das Infotainmentsystem Pleos Connect mit Android Automotive OS, Over-the-Air-Updates und offenem App-Marktplatz sorgt für Konnektivität.

Sicherheit und Materialien

Die Passenger-Variante des PV7. Foto: © KiaDie Passenger-Variante des PV7. Foto: © Kia

Zum Sicherheits- und Assistenzangebot des PV7 gehören sieben Airbags – darunter ein im Dach integrierter Beifahrerairbag – sowie Systeme wie Autobahnassistent, Frontkollisionswarner, Spurhalteassistent und eine eingebaute Fahrkamera.

Der Innenraum nutzt biobasierte und recycelte Materialien, bei der Passenger-Version steht eine Lounge-Atmosphäre mit verschiedenen Farbkombinationen im Vordergrund, während beim Cargo-Modell Funktionalität im Fokus steht.

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Text: / handwerksblatt.de

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