Die neue C-Klasse verfügt über die aktuellsten Fahrerassistenz-Systeme von Mercedes-Benz. Foto: © Mercedes-Benz (Foto: © Mercedes-Benz)

Neue C-Klasse fährt teilautomatisiert

Eine C-Klasse ist nie wirklich in, aber dementsprechend auch nie wirklich out. Jetzt startet das Mittelklasse-Modell neu durch.

Es gibt in der (teureren) Mittelklasse nur wenige Fahrzeuge, die so lange und entwegt laufen wie die C-Klasse von Mercedes-Benz. Ganz gleich welche Baureihe, ganz gleich welcher automobile Trend, ganz gleich welcher Zeitgeist: Eine C-Klasse ist nie wirklich in, aber dementsprechend auch nie wirklich out. Jetzt startet die C-Klasse neu durch.

Die neue C-Klasse verfügt über die aktuellsten Fahrerassistenz-Systeme von Mercedes-Benz mit kooperativer Unterstützung des Fahrers und bietet damit bei der Aktiven Sicherheit ein höheres Niveau als ihr Vorgänger. Die C-Klasse kann in noch mehr Situationen teilautomatisiert fahren. Außerdem nutzt das neue Modell Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen. So kann der Aktive Abstands-Assistent Distronic als Teil des Fahrassistenz-Pakets den Fahrer in einer Vielzahl Foto: © Mercedes-Benzvon Situationen streckenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit vorausschauend vor zum Beispiel Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren anpassen. Hinzu kommen unter anderem als neue Funktionen des Aktiven Lenk-Assistenten ein intuitiv verständlicher Aktiver Spurwechsel-Assistent und der Aktive Nothalt-Assistent.

Serienmäßig an Bord der neuen C-Klasse ist auch ein erweiterter Aktiver Brems-Assistent. Er kann einen Beitrag dazu leisten, situationsabhängig Auffahrunfälle mit langsam vorausfahrenden, anhaltenden und stehenden Fahrzeugen sowie sogar mit querenden Fußgängern und Fahrradfahrern in ihrer Schwere zu mindern oder ganz zu vermeiden. 

Volldigitales Instrumenten-Display

Ebenso neu: das Anzeigekonzept inklusive optional volldigitalem Kombiinstrument mit den drei visuell unterschiedlichen Stilen "Classic", "Sport" und "Progressive". Das Basismodell besitzt ein klassisches Zwei-Tuben-Kombiinstrument. Zwischen den Tuben befindet sich ein 5,5 Zoll großes Farbdisplay (Auflösung: 383 x 600 Pixel). Als Sonderausstattung ist das volldigitale Instrumenten-Display erhältlich. Der Bildschirm misst in der Diagonalen 12,3 Zoll und ist mit 1920 x 720 Pixeln hochauflösend.

Der Multimedia-Bildschirm über der Mittelkonsole wird ebenfalls in zwei Größen angeboten. In Kombination mit Audio 20 besitzt er eine Bilddiagonale von sieben Zoll und eine Auflösung 960 x 540 Pixeln. Anzeigestil ist hier wiederum „Klassisch“. Auf Wunsch ist erstmals in Verbindung mit Audio 20 ein hochauflösendes Media-Display mit 10,25-Zoll-Bildschirmdiagonale und einer Auflösung von 1920 x 720 Pixeln erhältlich.

Der AMG lässt es krachen

Foto: © Mercedes-BenzDie neue C-Klasse fährt mit Leistungen zwischen 122 und 333 PS als Diesel (4,5 bis 5,5 Litern durchschnittlich und CO-Emission von 118 bis 144 Gramm pro Kilometer) und Benziner (6,3 bis 8,7 Litern durchschnittlich und CO-Emission von 144 bis 198 Gramm pro Kilometer) vor. 

Wer es krachen lassen will, greift zum Mercedes-AMG C 43 4Matic. Für die neue C-Klasse haben die AMG Entwicklungsingenieure die Leistung des 3,0-Liter-V6-Motors um 23 PS auf 390 PS gesteigert. Das maximale Drehmoment von 520 Newtonmetern steht von 2500 bis 5000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h absolviert die neue C 43 4MATIC Limousine in 4,7 Sekunden, das T-Modell in 4,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. 9,3 bis 9,8 Liter soll er pro 100 Kilometer kombiniert trinken und 213 bis 223 Gramm CO2 ausstoßen.

Fotos: © Mercedes-Benz

Text: / handwerksblatt.de

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