Erster Bundessieger der Zimmerer ist Florian Dorer. Bei der Deutschen Meisterschaft im Aus- und Fortbildungszentrum Erfurt des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen ließ der Baden-Württemberger acht Mitstreiter hinter sich. Platz zwei belegte Bendix Henningsen. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es Jannik Emanuel Luger.

Erster Bundessieger der Zimmerer ist Florian Dorer. Bei der Deutschen Meisterschaft im Aus- und Fortbildungszentrum Erfurt des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen ließ der Baden-Württemberger acht Mitstreiter hinter sich. Platz zwei belegte Bendix Henningsen. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es Jannik Emanuel Luger. (Foto: © Petra Reidel)

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Florian Dorer wird Erster Bundessieger der Zimmerer

Deutschlands bester Jungzimmerer heißt Florian Dorer. Zweiter der Deutschen Meisterschaft in Erfurt wurde Bendix Henningsen aus Schleswig-Holstein. Die Bronzemedaille gewann Jannik Emanuel Luger aus Bayern.

Bei der Deutschen Meisterschaft der Zimmerer im Aus- und Fortbildungszentrum Erfurt des Bildungswerkes BAU Hessen-Thüringen setzte sich Florian Dorer (Ausbildungsbetrieb: Holzbau Faller, Furtwangen) aus Baden-Württemberg gegen acht Konkurrenten durch. "Als ich aufgerufen wurde, konnte ich mein Glück kaum fassen. Es war ein harter Konkurrenzkampf und ich freue mich riesig, dass ich den für mich entscheiden konnte", erklärte der Erste Bundessieger überglücklich nach dem Wettbewerb.  

Zweiter Bundessieger der Zimmerer 2023: Bendix Henningsen Foto: © Petra ReidelZweiter Bundessieger der Zimmerer 2023: Bendix Henningsen Foto: © Petra Reidel

Den zweiten Platz belegte Bendix Henningsen (Ausbildungsbetrieb: Holzwerkstatt Struve, Steinbergkirche) aus Schleswig-Holstein. Drittbester Zimmerer beim Leistungsvergleich der besten Landessieger aus dem Zimmererhandwerk wurde Jannik Emanuel Luger (Ausbildungsbetrieb: Zimmerei Holger Krauß, Leutershausen) aus Bayern

Aufgabenbeschreibung

Dritter Bundessieger der Zimmerer 2023: Jannik Emanuel Luger aus Bayern Foto: © Petra ReidelDritter Bundessieger der Zimmerer 2023: Jannik Emanuel Luger aus Bayern Foto: © Petra Reidel

Die Wettbewerbsaufgabe setzte sich aus insgesamt drei Modulen zusammen: In 22 Stunden musste ein Kehlpultdach mit Walm, geneigtem First und zwei Dreiecksgauben millimetergenau gefertigt werden.

Insgesamt mussten 26 Hölzer angerissen, bearbeitet und verbaut werden. Die fachgerechte und maßgenaue Ausarbeitung unter Zeitdruck war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders herausfordernd, so der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) in einer Pressemitteilung. 

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Ausbildungsmeister der Branche

"Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften im Bauhandwerk haben Spitzenleistungen abgelegt. Sie zeigen jedes Jahr aufs Neue, dass mit der Ausbildung am Bau der Grundstein für eine erfolgreiche Branchenkarriere gelegt ist", erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Ohne die qualitativ hochwertige Ausbildung und die großartige Ausbildungsleistung der mittelständischen Bauunternehmen wäre dies nicht möglich. Rund 80 Prozent der Branchenlehrlinge in Deutschland werden von den baugewerblichen Unternehmen ausgebildet – "sie sind die Ausbildungsmeister der Branche". 

Festveranstaltung in Berlin

Die Festveranstaltung zum Abschluss des Leistungswettbewerbs findet am 9. Dezember 2023 in Berlin statt. In deren Rahmen werden alle Gewinnerinnen und Gewinner aus dem Handwerk vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) geehrt.

Quelle: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

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Text: / handwerksblatt.de

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