Die Landesregierung will dem Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen neue Impulse geben.

Die Landesregierung will dem Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen neue Impulse geben. (Foto: © kebox/123RF.com)

Landesregierung in NRW beschließt Stärkung des Ehrenamts

Das Landeskabinett hat eine Engagementstrategie für Nordrhein-Westfalen beschlossen und stellt 24 Millionen Euro zusätzlich zur Stärkung des Ehrenamts bereit.

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will mit einer Engagementstrategie das Ehrenamt stärken. Besonders in der Corona-Pandemie sei bürgerschaftliches Engagement unverzichtbar und gesellschaftlicher Zusammenhalt besonders wichtig. Ziel der Strategie ist es, dem Ehrenamt im Land neue Impulse zu geben, Rahmenbedingungen zu verbessern und noch mehr Bürger für ein Engagement zu begeistern.

24 Millionen Euro zusätzlich

Die Landesregierung stellt für die kommenden vier Jahre zusätzliche Mittel in Höhe von 24 Millionen Euro zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements zur Verfügung. Schon in diesem Jahr sollen daraus vier Millionen Euro in die Umsetzung von vier Hauptprojekten fließen:

  1. Die Einrichtung einer Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement.
  2. Die Finanzierung eines Landesnetzwerkes für bürgerschaftliches Engagement.
  3. Die Umsetzung eines Förderprogrammes zur Kleinstförderung "2.000 x 1.000 Euro für das Engagement".
  4. Die Förderung von Qualifizierungsangeboten für Engagierte.

DownloadHier finden Sie die ausführliche Engagementstrategie.In der Engagementstrategie formuliert die Regierung 56 Ziele in neun Handlungsfeldern. Dazu gehören die Teilhabe für alle ermöglichen, Organisationen weiterentwickeln, Engagement anerkennen, Engagementlandschaft koordinieren und vernetzen, digitales Engagement voranbringen, Engagement von Unternehmen sichtbar machen und unterstützen sowie finanzielle Förderung engagementfreundlich gestalten.

Unbürokratisches Förderverfahren

Die Landesregierung zählt die Stärkung von Informations- und Beratungsstrukturen sowie die Verbesserung von Koordination und Vernetzung zu den dringendsten Bedarfen zur Stärkung des Ehrenamts. Auch der Wunsch nach möglichst unbürokratischen Förderverfahren und ergänzenden Angeboten zur Aus- und Weiterbildung für Engagierte spielen dabei eine Rolle.

Quelle: Landesregierung

Text: / handwerksblatt.de

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