Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (Mitte) und HWK-Hauptgeschäftsführerin Anja Obermann (hier bei einem früheren Termin) im Makerspace der Handwerkskammer Rheinhessen in der Mainzer Innenstadt.

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (Mitte) mit HWK-Hauptgeschäftsführerin Anja Obermann und dem Präsidenten der Handwerkskammer Rheinhessen Hans-Jörg Friese (hier bei der Eröffnung) im Makerspace #machdeinhandwerk. (Foto: © Kristina Schaefer)

30.000 Euro für den Makerspace #machdeinhandwerk

Der Makerspace #machdeinhandwerk in Mainz holt das Handwerk mitten in die Stadt. Das Land setzt die Förderung des innovativen Konzepts fort. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt übergab einen Förderbescheid über 30.000 Euro.

Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium setzt die Förderung des "Makerspace #machdeinhandwerk" der Handwerkskammer Rheinhessen im ehemaligen Karstadt-Gebäude mitten in der Mainzer Innenstadt fort.

Im Popup-Store "lulu", in dem regionale Händler ihre Produkte anbieten, findet seit Juni 2021 auch ganz praktische Berufsorientierung für das Handwerk statt. Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte können sich auf 450 Quadratmetern an Werkbänken ausprobieren und so Handwerk hautnah erleben.

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt übergab am 20. Juni einen Förderbescheid über rund 30.000 Euro an HWK-Hauptgeschäftsführerin Anja Obermann. Insgesamt beläuft sich die Förderung nach Angaben des Ministeriums damit auf rund 120.000 Euro.

Beispiel für innovative Berufsorientierung

"Der Makerspace ist ein Beispiel für innovative Berufsorientierung. Handwerk kann man nicht immer erklären. Man muss es erleben, erfahren und manchmal eben auch ganz praktisch erhämmern", sagte die Ministerin.

Der Makerspace leiste aber noch mehr, weil er das "Handwerk mitten in die Stadt holt": "So macht man Handwerk sichtbar und bringt es zu den Menschen. Das ist beste Werbung für das Handwerk." Das Projekt spiele auch als Best-Practice-Beispiel im Rahmen des Regierungsschwerpunkts "Innenstädte der Zukunft" eine wichtige Rolle. Es bringt neue Zielgruppen in die Stadt und nutzt Synergieeffekte, indem es Werbung für das Handwerk, Berufsorientierung für Jugendliche und die Belebung der Innenstadt vereint.

"Damit erweitern wir das Angebot in der Innenstadt über den Handel hinaus", so Schmitt weiter. Temporäre Nutzungen wie Popup-Stores oder Pop-up-Berufsorientierung seien ein geeigneter Weg, verschiedene neue Konzepte in der Innenstadt auszuprobieren. Zudem bringe der Wechsel Neues in die Innenstädte, das mache neugierig und bringe ganz neue Besuchergruppen in die Innenstädte, so Schmitt.

Hintergrund Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium hat das Projekt zur Berufsorientierung von Beginn an unterstützt. Schon im vergangenen Jahr übergab Schmitt einen Förderbescheid über rund 90.000 Euro. Auf 450 Quadratmetern bietet die Handwerkskammer Rheinhessen im ehemaligen Karstadt-Gebäude bis zum 30. April 2023 von montags bis samstags jeweils von 10.00 bis 19.00 Uhr konkrete Berufsorientierung für junge Menschen unter den aktuellen Hygienebestimmungen an. Auf der Mitmachfläche sind die unterschiedlichsten Gewerke des Handwerks zu entdecken: Lebensmittel, Gesundheit, Holz, Elektro, Metall/Anlagen, Bau/Ausbau sowie auch künstlerische Berufe.

Quelle: Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz

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Text: / handwerksblatt.de

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