Der Goldschmiedemeister und Schmuckdesigner Matthias Grosche ist Preisträger der German Design Award 2026.

Der Goldschmiedemeister und Schmuckdesigner Matthias Grosche ist Preisträger der German Design Award 2026. (Foto: © German Design Award)

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German Design Award 2026 offiziell überreicht

Der Goldschmiedemeister und Schmuckdesigner Matthias Grosche hat den German Design Award 2026 offiziell entgegengenommen.

Die Preisverleihung fand am 6. Februar 2026 in der Panorama Hall im Messeturm Frankfurt statt und war eingebettet in das internationale Designjahr der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Ausgezeichnet wurde der Ring "Aurora – Interferenz" aus der Serie "Lines". Grosche erhielt den Award gleich doppelt: als Winner in der Kategorie Excellent Product Design sowie zusätzlich als Winner in der Kategorie Circular Design.

Ring Aurora – Interferenz aus der Serie Lines von Matthias Grosche Foto: © German Design AwardRing Aurora – Interferenz aus der Serie Lines von Matthias Grosche Foto: © German Design Award

Die Jury würdigte damit sowohl die gestalterische Qualität des Rings als auch seinen konsequenten Nachhaltigkeitsansatz. "Aurora – Interferenz" zeichnet sich durch eine offene, lichtdurchlässige Struktur aus, die Material bewusst einspart und zugleich eine präzise Formsprache entwickelt. Gefertigt wird der Ring ausschließlich aus recycelten Edelmetallen. Hervorgehoben wurde insbesondere das Zusammenspiel von traditioneller Goldschmiedekunst, zeitgenössischem Design und verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen.

Auszeichung für Designqualität

Der German Design Award wird seit 2012 vom Rat für Formgebung vergeben und zählt international zu den renommiertesten Auszeichnungen für Designqualität. 2026 sichtete eine international besetzte Jury mit 43 Expertinnen und Experten aus 17 Ländern rund 4.000 Einreichungen aus etwa 60 Nationen.

Der prämierte Ring entsteht im Galeriehaus Grosche am Erinturm in Castrop-Rauxel. Dort verbindet Matthias Grosche jahrtausendealte handwerkliche Techniken mit digitalen Entwurfs- und Fertigungsverfahren sowie einem konsequent nachhaltigen Werkstattkonzept. Der ausgezeichnete Ring ist dort weiterhin zu sehen.

 

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Text: / handwerksblatt.de

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