Zahl der Krankgeschriebenen im Vorjahr leicht gestiegen.

Zahl der Krankgeschriebenen im Vorjahr leicht gestiegen. (Foto: © tiero/123RF.com)

Krankenstand im Handwerk gestiegen

Handwerker werden immer häufiger krank. Die häufigsten Erkrankungen sind dabei solche des Muskel- und Skelettapparates.

Der Krankenstand der Versicherten der IKK classic im Handwerk ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen und lag 2012 bei 5,1 Prozent (2011: 4,8 Prozent). Das geht aus einer aktuellen Berechnung der Kasse hervor. Grundlage sind die Arbeitsunfähigkeitsdaten von 672.612 im Handwerk erwerbstätigen Versicherten der IKK classic.

Die Erhebung bestätigt den seit einigen Jahren bestehenden Trend, dass vermehrt psychische Erkrankungen diagnostiziert werden: 8,2 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage gingen darauf zurück. Das ist erneut ein Zuwachs gegenüber 2011 (7,3 Prozent), 2003 entfielen nur 4,3 Prozent aller Arbeitunfähigkeitstage auf diese Diagnose.

Mehr Langzeiterkrankungen

Zugenommen hat zudem der Anteil von Langzeiterkrankungen über 42 Tage: Sie machten 2012 bereits 50,0 Prozent aller Krankheitstage aus, im Jahr 2011 waren es dagegen nur 46,9 Prozent, 2003 lag er bei 45,2 Prozent.

Häufigste Krankheitsursache im Handwerk waren auch 2012 Muskel- und Skeletterkrankungen: Sie nahmen 29,2 Prozent des gesamten Krankheitsgeschehens ein (2011: 29,3 Prozent). Es folgen Verletzungen mit 17,5 Prozent (2011: 18,5 Prozent) und Krankheiten der Atmungsorgane mit 11,6 Prozent (2011: 12,2 Prozent). Erfreulich, dass auch 2012 über 40 Prozent der Handwerker nicht einen Tag krank waren. Damit war die Gesundheitsquote der Handwerker wieder höher als die der Nicht-Handwerker.  (Quelle: IKK)

Text: / handwerksblatt.de

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