"Lass mal checken": Krebsfrüherkennung am Arbeitsplatz
Je früher eine Krebserkrankung entdeckt wird, desto erfolgreicher und schonender lässt sie sich in den meisten Fällen behandeln. Betriebe und Unternehmen könnten Gesundheitsaktionen dazu anbieten.
In Deutschland erkranken jährlich mehr als 500.000 Personen an Krebs. Etwa ein Drittel davon betrifft Menschen im erwerbsfähigen Alter. Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebsgesellschaft starten daher mit der Nationalen Krebspräventionswoche 2026 (21. bis 27. September) eine Früherkennungsoffensive am Arbeitsplatz.
Unter dem Motto "Lass mal checken" informieren die drei Organisationen über die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung und stellen Unternehmen kostenfrei Informationsmaterialien und Aktionsmodule für ihre Mitarbeitenden zur Verfügung.
➡️ Informationsmaterialien für Betriebe und Unternehmen gibt es hier
Die Initiative unterstützt Betriebe und Unternehmen dabei, Gesundheitsaktionen zum Thema durchzuführen.
Betriebe, die daran teilnehmen,
- stärken die Gesundheitskompetenz ihrer Beschäftigten.
- setzen ein Zeichen für Prävention und Fürsorge.
- können die Inhalte einfach in bestehende Gesundheitsangebote integrieren.
Gesetzlich Versicherte in Deutschland haben Anspruch auf Früherkennungsuntersuchungen zu Brust-, Darm-, Gebärmutterhals-, Haut- und Prostatakrebs. Starke Raucher und Raucherinnen können sich zusätzlich neuerdings auf Lungenkrebs untersuchen lassen.
Angesichts der derzeitigen Diskussionen über Einsparungen im Gesundheitssystem appellieren die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum und die Deutsche Krebsgesellschaft auch an die Politik, die Früherkennung nicht zu beschneiden. Sie sprechen sich dafür aus, Menschen gezielter anzusprechen, damit diese – entsprechend informiert – von den Angeboten profitieren können.
Quelle: Krebspräventionswoche.de
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Text:
Kirsten Freund /
handwerksblatt.de
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