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HWK Trier | September 2026
Gemeinsam besser aufgestellt
Das Junghandwerk Trier feiert Gemeinschaft, Wachstum und das 20-jährige Engagement seines Geschäftsführers Christian Neuenfeldt.
Wassersparende Armaturen und Duschsysteme, moderne WC-Spülungen oder eine effizientere Warmwasserbereitung kann helfen – auch in öffentlichen Gebäuden. (Foto: © eyepark/123RF.com)
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September 2026
Das SHK-Handwerk fordert einen effizienteren Umgang mit Trinkwasser. Der Staat müsse hier mit gutem Beispiel vorangehen und den Verbrauch in Schulen oder Behörden deutlich reduzieren.
Einzelne Niederschläge ändern wenig an der Wasserknappheit in vielen Regionen Deutschlands. Angesichts weiter anhaltender Trockenheit und zahlreicher kommunaler Wasserentnahmeverbote fordert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) einen effizienteren Umgang mit Trinkwasser. Der Staat müsse dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Neben kurzfristigen Maßnahmen sollte der Wasserverbrauch in Gebäuden nach Ansicht des Verbands dauerhaft gesenkt werden.
"Trinkwasser ist ein kostbares Lebensmittel. Wer Wasser spart, schützt nicht nur Ressourcen, sondern handelt in aller Regel auch wirtschaftlich", sagt Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk (SHK) verfüge über technische Lösungen, mit denen sich der Verbrauch nach Angaben des Verbands teilweise mit überschaubarem Aufwand senken lasse.
Dazu gehören beispielsweise wassersparende Armaturen und Duschsysteme, moderne WC-Spülungen, die Beseitigung von Leckagen sowie eine effizientere Warmwasserbereitung.
Der Verband fordert, Wassereffizienz deshalb stärker bei der Beratung, bei Gebäudemodernisierungen und bei staatlichen Förderprogrammen zu berücksichtigen. Auch öffentliche Gebäude nimmt der ZVSHK in die Pflicht. Bund, Länder und Kommunen sollten nach Ansicht des Verbands die derzeit verfügbaren Investitionsmittel nutzen, um unter anderem Schulen, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen zu modernisieren.
"Mit den vielen Infrastrukturmilliarden sollte der Staat auch seine Schulen, Verwaltungsgebäude und öffentliche Einrichtungen sanieren und in einen effizienteren Umgang mit Wasser investieren", sagt Föst. Bei allen Einsparmaßnahmen müsse natürlich die Trinkwasserhygiene gewährleistet bleiben, betont der Verband.
Technische Veränderungen an Trinkwasserinstallationen sollten deshalb von qualifizierten SHK-Fachbetrieben geplant und umgesetzt werden. Der ZVSHK sieht im SHK-Handwerk einen wichtigen Ansprechpartner für Eigentümer, Betreiber und Verbraucher. Ziel müsse es aus Sicht des Verbands sein, den Wasserverbrauch nicht nur in Zeiten akuter Trockenheit, sondern dauerhaft effizienter zu gestalten.
Quelle: ZVSHK
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