In einem festlichen Rahmen verlieh eine Delegation des Vereins Technologietransfer Handwerk e. V. den „Seifriz“ bei CLK. Mit den Preisträgern Dr. Carsten Cruse (CLK-Geschäftsführer, 4.v.l.) und Prof. Dr. Jürgen te Vrugt (FH; Münster, 4.v.r.) freuten sich Regierungspräsidentin Dorothee Feller, HWK-Präsident Hans Hund (r.), FH-Vizepräsident Carsten Schröder (2.v.r.), Jan-Philip Stahlhuth von der Signa Iduna Versicherung und die Jurymitglieder Jürgen-Johannes Lau und Patrick Neumann (v.l.).

In einem festlichen Rahmen verlieh eine Delegation des Vereins Technologietransfer Handwerk e. V. den „Seifriz“ bei CLK. Mit den Preisträgern Dr. Carsten Cruse (CLK-Geschäftsführer, 4.v.l.) und Prof. Dr. Jürgen te Vrugt (FH; Münster, 4.v.r.) freuten sich Regierungspräsidentin Dorothee Feller, HWK-Präsident Hans Hund (r.), FH-Vizepräsident Carsten Schröder (2.v.r.), Jan-Philip Stahlhuth von der Signa Iduna Versicherung und die Jurymitglieder Jürgen-Johannes Lau und Patrick Neumann (v.l.). (Foto: © Markus Hauschild)

Technologietransfer-Preis für Handwerker und Wissenschaftler

Einer von drei Seifriz-Preisen für Technologietransfer im Handwerk wurde an ein Innovationsteam aus dem Kammerbezirk Münster verliehen.

Zu den Preisträgern des bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs gehören das Unternehmen CLK aus Altenberge und Prof. Dr. Jürgen te Vrugt vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster. Die Kooperationspartner wurden bei CLK ausgezeichnet. Das Unternehmen, das sich auf kundenindividuelle Lösungen in der industriellen Bildverarbeitung und flexiblen Robotik spezialisiert hat, entwickelte zusammen mit der Wissenschaft den "MultiCheck", eine digitale Fremdkörperkennung im Gutstrom mittels Bilderkennung und -verarbeitung. CLK-Geschäftsführer Dr. Carsten Cruse beschäftigte sich seit einer speziellen Kundenanfrage aus der Lebensmittelindustrie mit dem Erkennen von Fremdkörpern im Gutstrom. Dabei geht es um das exakte Portionieren von Lebensmitteln. Fremdkörper, insbesondere aus Kunststoff oder Metall, lassen sich bislang nur schwer entdecken und führen häufig zu Rückrufaktionen, da sie für den Menschen gesundheitsschädlich sein können. 

CLK und Prof. Dr. te Vrugt forschen schon seit vielen Jahren im CLKLab im Tandem und mit Studenten an Themen zur künstlichen Intelligenz. Daraus entstand unter anderem ein optisches System, das Fremdkörper aus Kunststoff und anderen Materialien erkennt, solange sich der Fremdkörper farblich vom Produkt und dem Hintergrund abhebt. Die Kameras decken alle Abwurfpositionen ab. So können nahezu einhundert Prozent der Fremdkörper frühzeitig gefunden werden.

 

Hintergrund WettbewerbHintergrund Der Preis wird ermöglicht durch eine bundesweite Jury und dem Engagement von Beratern in den Kammern und Fachverbänden. Hans-Dieter Weniger, Beauftragter für Innovation und Technologie der Handwerkskammer (HWK) Münster, begleitet die Bewerbungen aus der Region. Seit 1989 gingen insgesamt 33 Seifriz-Preise in den Kammerbezirk Münster.

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Text: / handwerksblatt.de

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