Wer sein Gebäude energetisch sanieren möchte, kann künftig auf verbesserte Konditionen bei der Förderung bauen. (Foto: © Marian Vejcik/123RF.com)

Verbesserte Förderkonditionen

Investitionen für Gebäudesanierung und Energieeinsparung werden künftig zu besseren Förderkonditionen möglich sein.

Handwerkern winken jetzt mehr Aufträge: Seit Januar 2020 gibt es erhebliche Verbesserungen für Investitionen bei Gebäudesanierung und Energieeinsparung. Bei den KfW-Förderprogrammen für energieeffizientes Bauen und Sanieren gelten zum Beispiel höhere Tilgungs- und Investitionszuschüsse sowie Kreditbeträge. Der Tilgungszuschuss für Wohngebäude bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder für den Kauf von saniertem Wohnraum erhöht sich um 12,5 Prozent. Der Kreditbetrag steigt um 20.000 Euro auf 120.000 Euro. Auch bei den Nichtwohngebäuden erhöht sich der Tilgungszuschuss für die Sanierung zur Erreichung eines KfW-Effizienzhaus-Standards um zehn Prozent.

Antrag über das BAFA

Verbessert wurde auch die stärkere steuerliche Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen. Gefördert werden zum Beispiel die Wärmedämmung von Wänden oder Dachflächen sowie die Erneuerung von Fenstern oder Außentüren. Je Objekt besteht ein Förderbetrag von 20 Prozent der Aufwendungen, höchstens jedoch 40.000 Euro. Ganz neu ist die Austauschprämie für Ölheizungen, mit der zukunftsfähige Investitionen mit bis zu 45 Prozent der Investitionskosten gefördert werden. Energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, erhalten Förderungen bis zu 35 Prozent. Beide Förderungen werden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt. Generell gilt: Erst einen Antrag stellen und auf die Genehmigung warten, bevor mit der Investition begonnen wird. Mehr Informationen dazu erhalten Handwerker und Verbraucher in den Fachvorträgen und bei Beratungen auf der ÖKO-Messe vom 28.2. bis 1.3. im Messepark Trier.

 

Hintergrund: Zur Website der KfW-Bank geht es hier entlang, zur Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle geht es hier entlang.

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Text: / handwerksblatt.de

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