ZDK-Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Dr. Kurt-Christian Scheel, Detlef Peter Gr√ľn, Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepr√§sident, Michael Kraft, ZDK-Schatzmeister, Robert Rademacher, ZDK-Ehrenpr√§sident, Arne Joswig, ZDK-Pr√§sident und ZDK-Vizepr√§sident Thomas Peckruhn (v. l.)

ZDK-Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Dr. Kurt-Christian Scheel, Detlef Peter Gr√ľn, Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepr√§sident, Michael Kraft, ZDK-Schatzmeister, Robert Rademacher, ZDK-Ehrenpr√§sident, Arne Joswig, ZDK-Pr√§sident und ZDK-Vizepr√§sident Thomas Peckruhn (v. l.) (Foto: ¬© ProMotor)

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"Der ZDK soll stärker werden"

Bei der Mitgliederversammlung des ZDK zog Pr√§sident Arne Joswig ein Fazit f√ľr das erste Jahr seiner Amtszeit. Der Verband will sowohl als Interessenvertreter der Branche als auch als Unterst√ľtzer f√ľr die Betriebe st√§rker in Erscheinung treten.

Der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Arne Joswig, sieht den Fachverband im Aufbruch. Bei der Mitgliederversammlung in Düsseldorf ein Jahr nach seiner Amtsübernahme stellte er klar, wie die Strategie des ZDK aussieht: "Der ZDK soll stärker werden, als Interessenvertreter der Branche und als Unterstützer für die Betriebe." Die Automobilbranche befinde sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, der große Veränderungen mit sich bringe. Aufgabe des ZDK sei es, den Prozess mitzugestalten und dabei den Betrieben zur Seite zu stehen.

Die Anfang dieses Jahres bezogene Geschäftsstelle in Berlin mit einer größeren Politikabteilung verleihe dem Verband mehr Gewicht gegenüber Vertretern der Politik. Auch auf Europaebene in Brüssel sei der ZDK jetzt eigenständig vertreten. Joswig berichtete von über 50 Gesprächen des Präsidiums und der Hauptgeschäftsführung mit Bundesministern, Staatssekretären und Politikern in Berlin und Brüssel in den letzten zwölf Monaten, um auf wichtige Branchenthemen aufmerksam zu machen.

ZDK startet Fachkräftestrategie

Zusätzlich gebe es viele Projekte zur Unterstützung der Betriebe. Die Fachkräftesicherung sei ebenfalls ein bestimmendes Thema für den ZDK. Laut Joswig fehlen im Kfz-Gewerbe mehr als 10.000 Fachkräfte. Deswegen gab er den Startschuss für die ZDK-Fachkräftestrategie "10.000 plus - holen, halten, herausfordern". Ziel sei es, diese Lücke schnell zu schließen. Als Zielgruppen der Initiative stellt der Verband besonders Frauen, Migranten und Studienumsteiger in den Mittelpunkt. 

FachkräftestrategieErfahren Sie hier mehr zur Fachkräftestrategie des ZDK.Teil der Strategie sind drei Aktionsfelder in den Bereichen Arbeitgebermarke, Arbeitsbedingungen die Weiterentwicklung der Berufsbilder. Für dieses Jahr plant der ZDK vier Projekte: Eine bundesweite Zielgruppenkampagne für mehr Frauen im Kfz-Gewerbe, die auf Länderebene und regional für die Berufe in Autohäusern und Werkstätten wirbt. Eine zweite Kampagne richtet sich an Migranten. Eine Best-Practice-Kampagne soll die Ausbildungsqualität und Ausbildungsvielfalt in den Fokus stellen. Mit einem sechswöchigen Kurs sollen Ausbilder, Meister und Inhaber von Autohäusern und Werkstätten neue innerbetriebliche Ausbildungskonzepte kennenlernen.

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Starke Rolle des Handwerks

Zu Gast bei der Mitgliederversammlung war Andreas Ehlert, Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf und von Handwerk.NRW. In seinem Grußwort wies er auf die Technologievielfalt hin, die für das Erreichen der Klimaziele nötig sei. Das Kfz-Gewerbe spiele bei der Umsetzung auf dem Weg zu klimaneutraler Automobilität eine essenzielle Rolle. Im Anschluss diskutierten Joswig und Ehlert mit Christian Zaum über Mobilitätsthemen. Der Beigeordnete der Stadt Düsseldorf betonte dabei die starke Rolle des Handwerks in der Landeshauptstadt.

Goldene EhrennadelEine besondere Ehrung auf der Mitgliederversammlung galt dem ZDK-Vizepräsidenten Thomas Peckruhn. Für seine bisherigen außerordentlichen Verdienste um das Kraftfahrzeuggewerbe wurde ihm die Goldene Ehrennadel des ZDK verliehen. 

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Text: / handwerksblatt.de

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