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HWK Koblenz | Januar 2026
Projekt: Mit Abitur ins Handwerk
Kooperation für bessere Berufsorientierung: Gymnasium auf der Karthause und Handwerkskammer Koblenz bündeln Kräfte im Projekt "Handwerk meets Schule".
Mehr Elektrofahrzeuge im Markt wirkten zugleich als wirksamer Hebel für den Klimaschutz, ohne die Menschen zusätzlich finanziell zu belasten, sagt der ZDK. (Foto: © stockshoppe/123RF.com)
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Januar 2026
"2026 muss das Jahr der Verlässlichkeit für die Mobilität werden, damit sie in Deutschland dauerhaft bezahlbar und zukunftsfähig bleibt." Das fordert der ZDK bei seinem Neujahrsgipfel in Berlin.
"2026 muss das Jahr der Verlässlichkeit für die Mobilität werden." Das forderte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) bei seinem Neujahrsgipfel in Berlin mit Gästen aus Politik, Verbänden und der Automobilbranche. Nach vielen Umbrüchen und zunehmender Unsicherheit seien Autofahrer verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen angewiesen, damit Mobilität in Deutschland dauerhaft bezahlbar und zukunftsfähig bleibt.
Die von der Bundesregierung geplante Förderung für Elektrofahrzeuge mit einem Fördertopf von bis zu drei Milliarden Euro setze zwar einen richtigen Anreiz. Die Förderrichtlinie verliere sich aber im Kleinklein bürokratischer Regelungen. "Unsere Kunden brauchen Planungssicherheit statt weiterer Verunsicherungen. Mobilität muss für die Menschen bezahlbar und der Antriebswechsel zur Elektromobilität machbar sein", erklärte ZDK-Präsident Thomas Peckruhn.
Ende Januar seien Kunden noch immer im Unklaren, welche Nachweise sie erbringen müssen, um die Förderung zu bekommen. Entscheidend für den Automobilstandort Deutschland und die antragstellenden Kaufinteressierten sei, wann sie mit der Kaufprämie rechnen können, um sie bei den Finanzierungskonditionen zu berücksichtigen. Peckruhn: "Was wir jetzt nicht brauchen, ist weitere Unsicherheit und Kaufzurückhaltung".
Wichtig sei, dass die Nachfrage spürbar gestärkt und mehr Fahrzeuge durch Privatkunden in den Markt gebracht werden. Ein entsprechender Markthochlauf könne nur mit einem verlässlichen Förderrahmen funktionieren, mit dem die Politik sowohl das Vertrauen der Betriebe als auch der Verbraucher zurückgewinnen könne.
"Der Hochlauf der Elektromobilität braucht diesen Rückenwind. Die neue Förderung kann die Nachfrage spürbar auf ein breiteres und nachhaltiges Fundament heben, wenn sie endlich verlässlich ausgestaltet und sofort implementiert wird", so Peckruhn. Mehr Elektrofahrzeuge im Markt wirkten zugleich als wirksamer Hebel für den Klimaschutz, ohne die Menschen zusätzlich finanziell zu belasten.
Ein funktionierender Markthochlauf dämpfe den Mechanismus weiter steigender CO2-Preise und trägt dazu bei, eine breitere Akzeptanz für die Transformation in der Gesellschaft zu sichern. "Klimaschutz gelingt nicht über immer höhere Preise, sondern über mehr Fahrzeuge auf der Straße. Eine kluge Förderung entlastet Verbraucher und Betriebe gleichermaßen und mindert zusätzliche CO2-Preisbelastungen."
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