Elian Alluin kommt mit seinem Lastenfahrrad schneller zum Kunden als mit dem Auto.

So unabhängig wie ein Nomade

Der erste "Cycloplombier" von Paris macht sich mit Akku-Werkzeugen aus Deutschland frei von Zeit und Raum.

Seine Geschichte könnte auch den Titel "Ein Gallier erobert Paris" tragen: Vor 15 Jahren kam der Installateur Elian Alluin aus der Bretagne nach Paris, um dort ein Handwerksunternehmen zu gründen. "Jetzt wächst die Nachfrage derart, dass ich mich gezwungen sehe, Personal einzustellen. Ein sehr schöner Zwang. Ich plane eine ganze Fahrrad-Flotte von Installateuren", erzählt er stolz. Elian Alluin ist als erster "Cycloplombier" von Paris unterwegs: Zu seinen Kunden fährt er nicht mit dem Auto, sondern mit dem Lastenfahrrad. Inzwischen kennt er jede Straße in der Stadt.

Einfach umgestiegen

Wie alles begann? Das erzählt er so: "Als ich nach Paris kam, fuhr ich mit dem Auto. Nach einem Monat habe ich es verkauft, weil ich festgestellt habe, dass es unmöglich ist, sich damit effizient von A nach B zu bewegen. Ich liebe das Fahrradfahren sowieso, also bin ich einfach umgestiegen. Das auch beruflich umzusetzen, ist nur konsequent. Auf dem Lastenfahrrad fühle ich mich frei. Morgens bin ich direkt hellwach und erlebe die Stadt jeden Tag neu." Für den schnellsten Weg zum Kunden benutzt der Installateur zwar ein Navigationsgerät, aber mittlerweile hat er längst auch sein eigenes Paris-Gefühl entwickelt: "Ich bin immer fünf Minuten schneller da, als das Navi es anzeigt – und sowieso schneller als jedes Auto."

Bereitmachen zur Unabhängigkeit

Foto: © André Wagenzik/BoschElian Alluin ist auf dem Weg in seine Werkstatt. Er rüstet sich für den Tag: "Die Werkstatt ist mein Ausgangpunkt, hier plane ich den Tag und bereite das Werkzeug vor. Sanitärinstallationen und schnelle Reparaturen, von denen die meisten Notfälle sind, gehören zu meinem Standard-Repertoire. Manchmal gibt es auch außergewöhnliche Fälle. Letzte Woche musste ich zum Beispiel den vollgelaufenen Frachtraum eines Schiffes auf dem Kanal Saint-Martin leerpumpen. Ich bin daher immer darauf angewiesen, die notwendige Energie bei mir zu haben. Ich muss daher darauf vertrauen können, dass ich mit meinen Akku-Werkzeugen den ganzen Tag arbeiten kann. Dabei deutet er auf das Werkzeug aus Deutschland. Diese Hochleistungs-Akkus machen mich unabhängig", erklärt der Installateur und meint die Akkus der ProCore18V-Serie von Bosch, die er gerade aus den Ladestationen nimmt. "Mit ihnen bin ich so autonom wie ein Nomade."

 

 

Oh, là là! Ein Akku, so klein und stark!

Mit der neuen Serie hat das deutsche Unternehmen die Serie weiterentwickelt und eröffnet Handwerkern damit eine neue Leistungsklasse. Die Kombination aus neuer Zellgeneration mit höherer Kapazität und Akku-Design mit verbesserter CoolPack-Technologie ermöglicht eine sehr kompakte Bauweise bei höherer Stromabgabe. Für Elian Alluin hat das viele positive Effekte: Er muss weniger Gewicht transportieren und kann vor Ort flexibler und bequemer arbeiten.

Langlebige Modelle

Das merkt der Installateur aus Paris all seinen achtzehn Akku-Werkzeugen. Der Installateur setzt zudem auf eine weitere Eigenschaft: Er kann die Akkus bei leistungsintensiven Anwendungen über einen langen Zeitraum einsetzen. Die optimierte Wärmeableitung durch die CoolPack-Technologie macht den Akku langlebiger als herkömmliche Modelle. Für Elian Alluin waren das die ausschlaggebenden Gründe auf die Hochleistungs-Akkus umzusteigen.

Die große Freiheit ruft

Foto: © André Wagenzik/BoschUnabhängig, autonom, frei – für Elian Alluin hat sich als "Cycloplombier" in Paris ein Traum erfüllt. Für ihn kann der Tag jetzt kommen, die richtige Ausrüstung hat er im Gepäck. Gerade schwingt er sich aufs Rad, da klingelt schon wieder das Telefon: ein Notfall. Aber der Installateur ist flexibel. Rasch ändert er die Route und los geht’s. Der kurzfristige Auftrag führt ihn über den Montmartre-Hügel vorbei an der berühmten Basilika Sacré-Cœur. Elian Alluin genießt den Blick über die Stadt, die Silhouette, das Gewimmel der Touristen, den Geruch, der aus der Bäckerei gegenüber über die Straße weht. Keine Frage: Dieser Arbeitsort ist absolut inspirierend!

Text: / handwerksblatt.de

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