Händewaschen kann das Risiko einer Ansteckung mit Krankheitserregern deutlich verringern und trägt dazu bei, sich selbst und andere vor Infektionen zu schützen.

Händewaschen kann das Risiko einer Ansteckung mit Krankheitserregern deutlich verringern und trägt dazu bei, sich selbst und andere vor Infektionen zu schützen. (Foto: © longstockingpippi/123RF.com)

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Händewaschen, aber richtig!

Besonders in der kalten Jahreszeit kann gründliches Händewaschen dazu beitragen, sich selbst und andere vor Infektionen zu schützen. Doch: Wie wäscht man die Hände wirklich richtig?

"Mit heißem Wasser werden die Hände sauberer als mit kaltem!" Ist das so? Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) räumt mit Mythen in Sachen Händewaschen auf.

Die Mythen im Check

🤔💬 Heißes Wasser ist beim Händewaschen effektiver als kaltes.

"Ob die Hände mit warmem oder kaltem Wasser gewaschen werden, hat keinen Einfluss darauf, wie viele Krankheitserreger entfernt werden", klärt das BIÖG auf. "Wichtiger ist es, die Hände 20 bis 30 Sekunden gründlich und an allen Stellen einzuseifen. Die Temperatur kann so gewählt werden, dass sie angenehm ist."

💬 Seife? Überbewertet.

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Falsch gedacht: "Händewaschen mit Seife und Wasser löst Krankheitserreger deutlich besser von der Haut als Wasser allein", so das Bundesinstitut. "Steht keine Seife zur Verfügung, ist Händewaschen trotzdem sehr sinnvoll: Ein Teil der Erreger wird auch durch Wasser allein entfernt."

Darüber hinaus haben Seifen mit antimikrobiellen Zusätzen für gesunde Menschen in Privathaushalten üblicherweise keinen steigernden Nutzen für die Gesundheit. Ebenso sollten Desinfektionsmittel lediglich in Ausnahmefällen und nicht als Ersatz für gründliches Händewaschen angewandt werden.

🤔💬 Mehr ist mehr: Hände sollten oft gewaschen werden.

"Händewaschen ist wichtig, zu häufiges Waschen mit starken Reinigungsmitteln strapaziert jedoch die Haut unnötig", betont das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit. "Der natürliche Säureschutzmantel hat eine wichtige Abwehrfunktion gegen Krankheitserreger und sollte durch das Waschen möglichst nicht zu stark angegriffen werden. Im privaten Alltag reichen Wasser und milde, pH-neutrale Seife aus." Entscheidend sei auch, die Hände in den richtigen Situationen zu waschen.

"Die einfache Hygienemaßnahme ist gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit besonders wichtig: Sie kann das Risiko einer Ansteckung mit Krankheitserregern deutlich verringern und trägt dazu bei, sich selbst und andere vor Infektionen zu schützen", fasst das BIÖG zusammen. "Wer sich die Hände wäscht, schützt damit vielleicht einen Säugling oder die 85-jährige Nachbarin."

Weitere Informationen rund ums Händewaschen stellt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit hier bereit.

Erklärvideo des BIÖG*

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*Zuvor als Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bekannt, nennt sich die Zentrale seit dem 13. Februar 2025 Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).

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Quelle: Bundesinstitut für Öffentliche GesundheitDHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!

Text: / handwerksblatt.de

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