Jürgen  Hinkelmann (r.), BIV-Geschäftsführer Michael  Bartilla (l.), Armin Laschet und Julia Klöckner.

Jürgen Hinkelmann (r.), BIV-Geschäftsführer Michael Bartilla (l.), Armin Laschet und Julia Klöckner. (Foto: © Bäckerinnungs-Verband Westfalen-Lippe)

Großer Stutenkerl für Julia Klöckner

Politik

Der "Große Stutenkerl" des Bäckerinnungs-Verbands Westfalen-Lippe ging in diesem Jahr an die Bundesernährungsministerin Julia Klöckner. Der Verband würdigte sie für ihre dialogorientierte handwerks- und mittelstandsfreundliche Politik.

Der Bäckerinnungs-Verband Westfalen-Lippe (BIV) hat in den Räumlichkeiten der Signal Iduna in Dortmund den "Großen Stutenkerl", seine höchste Auszeichnung, an die Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigte der BIV die Ministerin für ihre dialogorientierte handwerks- und mittelstandsfreundliche Politik. "Neben politischen Notwendigkeiten auch stets die betriebliche Realität im Blick zu haben, ist für unser Handwerk von großer Bedeutung", so Landesinnungsmeister Jürgen Hinkelmann.

Die Laudation für Klöckner hielt Vorjahrespreisträger Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen (CDU): "Der Große Stutenkerl steht für Tradition, Stolz und Identität im Bäckerhandwerk. Er ist damit Ausdruck der weltweit einmaligen Brotkultur, die wir in Deutschland und besonders in Nordrhein-Westfalen pflegen", sagte Laschet. Brot sei ein Stück Heimat zum Genießen und könne eine ganze Region prägen. Ebenso prägend seien das Handwerk und der Mittelstand für NRW.

Eine würdige Botschafterin

"Nicht nur durch Ihr Amt als Ministerin für Ernährung, sondern als Person, als Mensch weiß Julia Klöckner seit früher Kindheit um den besonderen Wert von Lebensmitteln und des Handwerks. Sie ist eine würdige Botschafterin für die reichhaltige Handwerkskultur der westfälisch-lippischen Bäckerzunft.", so der Ministerpräsident weiter. Klöckner betonte, dass ihr eine enge Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelhandwerk ein großes Anliegen sei: "Denn die Umsetzung muss praktikabel sein, die Belange kleiner handwerklicher Betriebe haben wir daher stets im Blick, unterstützen sie mit wissenschaftlicher Begleitung."

Backen sei Traditionshandwerk und Kunst. Wissen, Können und Liebe zum Produkt würden in den Backstuben der Betriebe oft seit Jahrzehnten von einer Generation an die andere weitergereicht. "Wertschätzung für unser Handwerk, das ist mir wichtig. Deshalb ist es mir eine große Ehre, mit dem Großen Stutenkerl ausgezeichnet zu werden – unter anderem für den Dialog zu unserer Nationalen Innovations- und Reduktionsstrategie zur Reduktion von Salz, Fett und Zucker."

Ehrliches Handwerk

Es sei gut, dass der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks mit dem Ernährungsministerium an einem Strang zieht. "Das zeigt: Im Dialog kommt man zu Entscheidungen, die in der Sache weiterführen. Brot ist für mich ein Stück Vertrautheit, ehrliches Handwerk. Gerade, wenn man im Ausland ist, fällt einem sehr schnell auf, was einem fehlt – wenn um die Ecke kein Bäcker zu finden ist." Die Bundesministerin stellt den Großen Stutenkerl der Tafel Bad Kreuznach Treffpunkt Reling zur Verfügung.

Text: / handwerksblatt.de

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