Die Beschäftigten im nordrhein-westfälischen SHK-Handwerk erhalten mehr Geld.

Die Beschäftigten im nordrhein-westfälischen SHK-Handwerk erhalten mehr Geld. (Foto: © Ralf Kalytta/123RF.com)

Tarifabschluss für das SHK-Handwerk in NRW

Politik

Der Fachverband SHK NRW und die IG Metall haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen werden über zwei Jahre stufenweise ansteigen.

Der Fachverband SHK NRW und die IG Metall NRW haben einen neuen Tarifabschluss über 24 Monate erzielt. Beide einigten sich auf eine stufenweise Anhebung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen über die nächsten zwei Jahre.

Die Beschäftigten erhalten ab dem 1. März dieses Jahre 3,25 Prozent mehr Lohn und Gehalt in den folgenden zwölf Monaten. Ab März 2023 steigen die Löhne nochmal um 2,25 Prozent für ein Jahr. Damit endet der Tarfivertrag frühestens am 29. Februar 2024.

Ausbildungsvergütung steigt

Bei den Auszubildenden gibt es schrittweise nach Lehrjahren gestaffelte Anhebungen: Ab März 2022 zum Einstieg erhalten sie 30 Euro mehr und ein Plus von 40 Euro für die folgenden Ausbildungsjahre. Ab März 2023 wird dann in einem zweiten Schritt um weitere 20 bis 25 Euro angehoben.

"Der Tarifpolitische Ausschuss des Fachverbandes hat stets bekräftigt, für die Beschäftigten etwas tun zu wollen. Bei Lohn und Gehalt und auch bei den Auszubildenden. Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage und in dem Bewusstsein, was die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auch und gerade in diesen Zeiten leisten", erklärt Ausschuss-Sprecher Peter Schlüter.

Durchschnittliches Jahresplus von 2,75 Prozent

"Wir wollten aber auch eine langfristige Lösung, um den Betrieben weitmögliche Kalkulations- und Planungssicherheit bieten zu können – ohne dass der Abschluss vor allem nach hinten raus aus dem Ruder läuft. Das ist auch mit der ausgedehnten Laufzeit bis ins Jahr 2024 gelungen. Mit Blick auf die kompletten 24 Monate reden wir nun, wenn man es ganz einfach sieht, von einem durchschnittlichen Jahresplus von 2,75 Prozent."

Quelle: Fachverband SHK NRW

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Text: / handwerksblatt.de

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