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Baustelle Rücken

Nach Angaben der Ärzte Zeitung verursachen Rückenschmerzen und damit verbundene Arbeitsausfälle in Deutschland einen jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 50 Milliarden Euro.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Arbeitssicherheit: Wenn der Hammer falsch fällt
Foto: © Axel Weiss/Werbefotografie Weiss

Um ihre personellen Ressourcen zu schützen und Fehlzeiten im Betrieb zu senken, sollten Betriebsinhaber deshalb frühzeitig eingreifen und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter aktiv fördern. Ein geeignetes Instrument ist die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Die IKK classic bietet hierzu eigens Beratungen an.

Zusätzlich geben Experten in der Ikk-classic-Broschüre "Baustelle Rücken" Tipps, wie man einer Rückenerkrankung entgegenwirken kann. Hier heißt das Zauberwort Bewegung.

Beispiele aus der Praxis zeigen auf, wie Handwerksbetriebe mit Unterstützung der IKK-Gesundheitsmanager geeignete Maßnahmen in ihrem Betrieb umgesetzt haben. Angefangen bei einer Ergonomieüberprüfung der Arbeitsplätze über die Anschaffung neuer rückenschonender Hilfsmittel bis hin zum klassischen Rückentraining unter fachlicher Anleitung reicht die Palette der Möglichkeiten.

Hans Jörg Herten, Geschäftsführer des Autohauses Herten in Düren, holte sich Unterstützung bei der IKK classic und entwickelte gemeinsam mit seinem Team Verbesserungsvorschläge, die Zug um Zug in die Tat umgesetzt wurden. So wurden die Mitarbeiter beim Schleppen der schweren Reifen durch einen Reifenaufzug entlastet, eine neue Reifenmontiermaschine ersetzt das mühsame Anheben der Reifen. "Nur wenn wir die Arbeitsbedingungen so gestalten, dass die Gesundheit der Mitarbeiter langfristig erhalten bleibt, können wir erfolgreich arbeiten," sagt Herten.

Die Broschüre ist als Download im Internet verfügbar. Weitere Broschüren sind zu den Themen "Wettbewerbsvorteil Gesundheit", "Wirtschaftsfaktor Führung", "Herausforderung Stress" und "Ernährung am Arbeitsplatz" erschienen.

Ikk-classic.de/bgm

Text: Claudia Stemick
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