Handwerker: Für jeden Typ die richtige Rente

Sie sind Handwerker haben vor kurzem ein Unternehmen gegründet? Dann sollten Sie sich bald um Ihre Altersvorsorge kümmern!  WIr haben drei Vorsorgestrategien zusammengestellt.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Altersvorsorge – was sich für Handwerker lohnt
Foto: © Kaspars Grinvalds/123RF.com
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Jeder weiß, dass er sich um seine Altersvorsorge kümmern muss. Aber gerade Jungunternehmer nehmen sich dafür oft zu wenig Zeit. Dabei können sie viel Geld sparen, wenn sie am Anfang der Selbstständigkeit die Weichen richtig stellen. Wir haben für die drei häufigsten Handwerker-Typen die wichtigsten Tipps für die Altersvorsorge zusammengestellt.

Typ-A-Handwerker
Sie haben ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft in einem Anlage-A-Gewerk gegründet, müssen also einen Meisterbrief haben und 18 Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Machen Sie sich keine grauen Haare deswegen: Die gesetzliche Rente ist nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie bietet mit der Witwenrente zumindest einen gewissen Hinterbliebenenschutz; Rehaleistungen und eine – wenn auch kleine – Erwerbsminderungsrente sind ebenfalls im Paket mit drin. Auch die Rendite ist gar nicht so schlecht, sie soll durchschnittlich bei drei Prozent liegen, sagt die Stiftung Warentest. Aber alle Experten sind sich einig: Die gesetzliche Altersvorsorge reicht nicht aus.

Dem Typ-A-Handwerker empfiehlt Dirk Schnittger, Direktor des Handwerksversicherers Signal Iduna, eine Riester-Rente: "Sie ist durch die hohe staatliche Förderung für ihn am lukrativsten." Zusätzlich sollte der Handwerksunternehmer eine kleine Rürup-Rente mit einem Monatsbeitrag von 50 Euro abschließen. Der Vorteil: Der Handwerksunternehmer kann, wenn er nach einem guten Jahr Geld zur Verfügung hat, derzeit bis zu 22.172 Euro auf einen Schlag am Jahresende einzahlen – abzüglich der Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse. Außerdem können momentan 78 Prozent der Beiträge von der Steuer abgesetzt werden, 2025 werden es 100 Prozent sein. Rürup lohnt sich, so das Urteil von Stiftung Warentest, deshalb vor allem für gut verdienende Selbstständige.

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