Dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen für Unternehmen ein erfolgreicher Weg ist, gut qualifizierte Fachkräfte zu finden, zeigen die Unternehmen, die sich Jahr für Jahr um den Inklusionspreus bewerben. Zum Beispiel 2020 die Porzellanfabrik Hermsdorf in Thüringen.

Dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen für Unternehmen ein erfolgreicher Weg ist, gut qualifizierte Fachkräfte zu finden, zeigen die Unternehmen, die sich Jahr für Jahr um den Inklusionspreus bewerben. Zum Beispiel 2020 die Porzellanfabrik Hermsdorf in Thüringen. (Foto: © zeichensetzen/Harms)

Preis für gelungene Inklusion im Betriebsalltag

Das UnternehmensForum verleiht unter dem Motto "Potenziale von Menschen mit Behinderung" wieder den Inklusionspreis der Wirtschaft. Die Bewerbung ist bis 31. März 2021 möglich. In diesem Jahr waren gleich zwei Handwerksbetriebe unter den Preisträgern.

Unter den Gewinnern des Inklusionspreises 2020 waren mit der Matthias Hartmann Orthopädie aus Dillenburg und der Zahntechnik Leipzig e. K. zwei Handwerksbetriebe. Jetzt ist der Inklusionspreis der Wirtschaft erneut ausgeschrieben. 

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Das UnternehmensForum würdigt mit dem Inklusionspreis seit 2012 vorbildliche Praxisbeispiele in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Gute Erfahrungen und die Vorteile von Vielfalt in der Belegschaft will der Inklusionspreis sichtbar machen. 

Mitinitiatoren des Inklusionspreises für die Wirtschaft sind die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesagentur für Arbeit und die Charta der Vielfalt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die Bewerbungsfrist für den Inklusionspreis 2021 läuft bis zum 31. März 2021. Betriebe können vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter www.inklusionspreis.de.   

Die Initiatoren sind überzeugt: "Best Practice und innovative Ideen im Bereich Inklusion sind die besten Motivatoren für andere Arbeitgeber."

Inklusionsberater bei den Handwerkskammern Inklusionsberater bei den Handwerkskammern unterstützen und informieren Betriebsinhaber zum Beispiel zu Fragen etwa über technische Hilfsmittel zur Unterstützung der Mitarbeiter. Auch finanzielle Fördermöglichkeiten sind oft Thema der Beratungen. Ein weiteres Beratungsthema sind Möglichkeiten zur Umgestaltung und Anpassung von Arbeitsplätzen, wenn ein Mitarbeiter erkrankt ist. Beim Zentralverband des Deutschen Handwerks finden Sie eine Karte mit den Inklusionsberatungsstellen in Handwerkskammern.

Die Gewinner aus dem Handwerk 2020

Text: / handwerksblatt.de

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