Anzeige

Tipps zum klimafreundlichen Heizungstausch

Mit einer kostenlosen Broschüre will die Deutsche Umwelthilfe Verbrauchern den Heizungstausch und die Gebäudesanierung schmackhaft machen.

Heizung
Wer die Heizung vom Fachhandwerk austauschen lässt, kann Geld sparen und die Umwelt schonen. Foto: © Alexander Raths/123RF.com

Laut Klimaschutzplan der Bundesregierung soll der Gebäudesektor bis 2050 so gut wie klimaneutral sein. Das kann der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zufolge nur gelingen, wenn ab sofort treibhausgasarme Heizungstechniken installiert und Gebäude gedämmt werden. Mit einer kostenlosen Broschüre will sie über die Vorteile informieren und Verbraucher dazu animieren, die entsprechenden Schritte zu unternehmen.


"Klimaschutz in den eigenen vier Wänden" enthält laut DUH Handlungsempfehlungen für Verbraucher und Politik. Laut Umwelthilfe ist die Hälfte der Heizungsanlagen in Deutschland 15 Jahre alt oder älter und damit Reif für den Austausch. Der sollte der DUH zufolge gezielt angegangen werden und nicht erst, wenn die Anlage defekt ist.

Wärmepumpen gehören die Zukunft

Geht es nach der Umwelthilfe, sollten Verbraucher beim Austausch der Heizung auch an Maßnahmen denken, die dabei helfen, die Energieeffizienz des Gebäudes oder der Wärmeverteilung zu verbessern. Das kann mit der Dämmung der Fassade und des Dachs oder dem Einbau neuer Fenster oder Türen gelingen. Welche Investitionen sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Gebäude ab.


Der Verein plädiert vor allem für eine Kombination von Sanierungsmaßnahmen mit dem Einbau einer Wärmepumpe. Deren Klimavorteile nähmen zu, sobald der Anteil an erneuerbarem Strom zulegte. Auch der Umstieg auf erneuerbare Heizstoffe wie Holzpellets oder der Anschluss an ein Wärmenetz können laut DUH die Umwelt schonen, weil damit Emissionen reduziert würden. Von einem Einbau neuer Ölheizungen raten die Experten hingegen dringend ab. Auch Gasheizungen haben keine Zukunft: Ab 2030 sollten sie nicht mehr installiert werden.


Wer sich einen Überblick über die Ratschläge der Umwelthilfe verschaffen will, kann deren kostenlose Broschüre hier herunterladen.


Foto: © Alexander Raths/123RF.com

Text: / handwerksblatt.de

Leserkommentare

nach oben