Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Das sagt die AfD zur Handwerkspolitik
Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz beantworten die im Landtag vertretenen Fraktionen Fragen zu handwerkspolitischen Themen. Hier finden Sie die Antworten der AfD.
Am 22. März 2026 ist Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Im Vorfeld der Wahl haben die Handwerksorganisationen ihre Forderungen veröffentlicht. Darin skizzieren sie, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, um die Zukunftsfähigkeit des Handwerks im Land zu sichern. Wir haben die AfD - wie die anderen im Landtag vertretenen Fraktionen - befragt, wie Sie zu den Forderungen des Handwerks zur Landtagswahl stehen und was ihre Positionen sind.
➡️ Die Positionen der anderen Fraktionen finden Sie über diesen Link
Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März ist Jan Bollinger. Er ist auch Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag.
Hier die Antwort:
"Die AfD steht für gute Rahmenbedingungen für alle Branchen und Betriebe. Dies gelingt uns durch eine Rückkehr zur Sozialen Marktwirtschaft, weg vom Dirigismus. Nicht Subventionen von Gnaden des Staates fördern die Wirtschaft, sondern Abbau von Steuern und Bürokratie. Insbesondere die Energiesteuer muss sinken. Bürokratie wird durch strikte Deregulierung abgebaut.
Kommunen werden durch einen neuen Finanzausgleich besser ausgestattet, dann können sie mittelfristig ihre Infrastruktur modernisieren.
Für die AfD ist die langfristig beste Wirtschaftspolitik ist eine Bildungsoffensive. Dafür braucht es die Migrationswende: viele Probleme im Unterricht beruhen auf fehlender sprachlicher und kultureller Integration. Daneben brauchen Schulen ein höheres Leistungsniveau, wie es durch eine verbindliche Grundschulempfehlung und bessere Ausstattung möglich wird. Für die AfD ist das Balthasar-Neumann-Technikum in Trier beispielhaft, wie Schüler bestens auf eine Handwerksausbildung vorbereitet werden."
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Text:
Kirsten Freund /
handwerksblatt.de
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