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Finanzspritzen f√ľr die Digitalisierung

Betriebsf√ľhrung

F√ľr jedes Vorhaben gibt es F√∂rdermittel, auch f√ľr Investitionen in die Digitalisierung. Allerdings gilt auch: erst beantragen, dann loslegen.

Kaum ein Bereich ist so unübersichtlich wie das Thema Förderung. Das zeigt schon eine einzige Suche in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Wer das Stichwort "Digitalisierung" für die Suche nach Förderprogrammen eingibt, erhält 548 Einträge (Stand: 29. August).

Das fängt mit dem Programm "Digitalisierung und Arbeit 4.0" vom Land Bremen an – ein Zuschuss für Unternehmen zur Beratung, Unternehmensfinanzierung und Digitalisierung – und hört mit dem Programm "100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen" auf – ein Zuschuss für Bildungseinrichtungen und Privatpersonen für die Aus- und Weiterbildung.

Mit wenigen Klicks zum passenden Förderprogramm

Ein Klick auf "Unternehmen" als Förderberechtigter reduziert die Zahl schon auf 325. Wer dann ein Bundesland angibt, landet bei einem Förderangebot zwischen 106 und 139 Programmen. Mit weiteren Eingrenzungen lässt sich mit wenigen Klicks ein passendes Förderprogramm für das Vorhaben herausfinden.

Ein Vorteil: Viele dieser Programme richten sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das sind Unternehmen, die maximal 250 Mitarbeiter haben, weshalb auch gerade viele Handwerksbetriebe von den Angeboten profitieren können. Denn für die unterschiedlichsten Digitalisierungsvorhaben fließen Zuschüsse, zinsverbilligte Darlehen oder andere finanzielle Zuwendungen. Das reicht von der Entwicklung neuer Apps über die Digitalisierung von Geschäftsabläufen und IT-Sicherheit bis hin zu Beratungsleistungen.

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Die meisten Förderprogramme richten sich an KMU

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So zeigt die Tabelle mit den Fördermöglichkeiten nur einen Ausschnitt aus den Bundesprogrammen, auf die Unternehmen zugreifen können – auch wenn nicht jedes Programm für den klassischen Handwerksbetrieb geeignet ist.

Zu diesen bundesweit abrufbaren Programmen kommen nicht nur Angebote auf europäischer Ebene hinzu – wobei diese einen Partner aus einem EU-Land vorsehen –, sondern auch Zuwendungen auf Landes- oder sogar kommunaler Ebene.

 

Keine Förderung für bereits laufende Projekte

Hier setzt die Betriebsberatung der Handwerksorganisation an. Die Experten helfen nicht nur bei der Analyse in Frage kommender Digitalisierungsmaßnahmen, sondern können auch bei der Suche nach dem passenden Programm helfen. Eines gilt aber grundsätzlich für alle Betriebe, die auf Fördermittel zugreifen wollen: Bevor sie mit dem Projekt loslegen, sollten sie erst auf die Bewilligung seitens des Fördermittelgebers warten. Für bereits gestartete Vorhaben gibt es keine Mittel.

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Text: / handwerksblatt.de

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