Matthias Pohl ist nominiert für den Gründerpreis NRW. Der Gerüstbauer hat sein Unternehmen 2017 gegründet.

Matthias Pohl ist nominiert für den Gründerpreis NRW. Der Gerüstbauer hat sein Unternehmen 2017 gegründet. (Foto: © NRW.Bank)

Gerüstbauer nominiert für den Gründerpreis NRW

Betriebsführung

Daumen drücken: Ein Gerüstbau-Unternehmen aus Bocholt ist für den Gründerpreis NRW 2020 nominiert. Der Betrieb von Matthias Pohl zeigt, wie innovativ und nachhaltig das Handwerk agiert. Und dass man auch mit über 50 noch durchstarten kann.

Zehn Gründerinnen und Gründer sind im Finale für den Gründerpreis NRW 2020. Sie können sich nun Hoffnung auf Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro im Finale Ende November machen. Unter den Kandidaten ist auch ein Handwerksunternehmen: Die Pohl & Söhne Gerüstbau GmbH aus Bocholt. 

Das Unternehmen zeige laut der Jury, wie innovativ das Handwerk agieren kann. Die Pohl & Söhne Gerüstbau GmbH setze auf modernste Technik und fokussiere sich auf qualifiziertes Personal. Gründer und Geschäftsführer Matthias Pohl verzichtet dabei komplett auf Subunternehmer.

Behutsamer Umgang mit den Ressourcen von Mensch und Natur

Das Unternehmen hat die Jury noch aus einem anderen Grund überzeugt: Matthias Pohl startete 2017 mit über 50 Jahren aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit. Heute beschäftigt er über 30 Mitarbeiter und wächst mit seinem Unternehmen kontinuierlich. "Mit dem Focus auf ständige Weiterentwicklung bei behutsamem und verantwortungsbewusstem Umgang mit den Ressourcen von Menschen und Natur", heißt es in der Begründung der Jury.

Stimmen zum Gründerpreis NRW:

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: "Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur Top-Adresse für Gründerinnen und Gründer machen und den jungen Unternehmen die beste Unterstützung anbieten." Jeder der zehn Nominierten ermuntere gerade in schwierigen Zeiten dazu, den eigenen Ideen zu folgen und den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. "Die Auszeichnung gibt uns die Gelegenheit, diesen Gründergeist zu feiern."

"Ein gewisser Mut zum Risiko gehört bei einer Unternehmensgründung immer dazu", sagt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.Bank. "Doch manche Risiken wie die aktuelle Pandemie lassen sich nicht vorhersagen und kalkulieren." Gerade in dieser herausfordernden Zeit wolle man am Beispiel der zehn nominierten Unternehmen zeigen, dass die NRW.Bank s an der Seite der Gründerinnen und Gründer im Land stehe.

Die zehn Nominierten für den Gründerpreis NRW sind:

Zehn Nominierte haben es unter 120 Bewerbern in die Endrunde geschafft. Welches Unternehmen sich für den ersten (30.000 Euro), zweiten (20.000 Euro) und dritten (10.000 Euro) Platz des Gründerpreis NRW 2020 durchsetzt, wird bei der Preisverleihung am 30. November 2020 bekanntgegeben.

  • ALWA Technische Produkte für Kunststoffverarbeitung, Modell- und Formbau GmbH, Grona
  • Emmie Gray GmbH, Düsseldorf
  • Grubenhelden GmbH, Gladbeck
  • Lootboy GmbH, Münster
  • MotionMiners GmbH, Dortmund
  • Oculavis GmbH, Aachen
  • Pohl & Söhne Gerüstbau GmbH, Bocholt
  • Speisekammer, Roetgen
  • ViSenSys GmbH, Dortmund
  • WMD Service GmbH, Dortmund 

Quelle: Gründerpreis NRW; NRW.BANK

Text: / handwerksblatt.de

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