Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 müssen Betroffene eine standardisierte Anlage EÜR nutzen und diese per Datenfernübertragung an die Finanzverwaltung übermitteln.

Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 müssen Betroffene eine standardisierte Anlage EÜR nutzen und diese per Datenfernübertragung an die Finanzverwaltung übermitteln. (Foto: © berlinimpressions/123RF.com)

Vorlesen:

EÜR nicht mehr formlos abgeben

Wer seinen Gewinn mit der Einnahmenüberschussrechnung ermittelt, muss nun die standardisierte Anlage EÜR nutzen.

Bislang haben die Finanzämter bei Betriebseinnahmen von weniger als 17.500 Euro im Wirtschaftsjahr nicht beanstandet, wenn der Steuererklärung anstelle des Vordrucks EÜR eine formlose Gewinnermittlung beilag. Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 müssen alle Unternehmen, die ihre Einnahmen nach der Überschussrechnung (EÜR) ermitteln, aber eine standardisierte Anlage EÜR nutzen und diese per Datenfernübertragung an die Finanzverwaltung übermitteln.

Frist läuft aus – Härtefallregelung möglich

Die Frist für die Abgabe einer formlosen Gewinnermittlung läuft damit aus, darauf weist das Bundesfinanzministerium hin. Nur in Härtefällen verzichtet die Finanzbehörde auf Antrag weiterhin darauf. Für diese Fälle stehen in den Finanzämtern Papiervordrucke der Anlage EÜR zur Verfügung.

Das könnte Sie auch interessieren:

Informationen zur Übermittlung durch Datenfernübertragung gibt es unter  https://www.elster.de/elfo_home.php 

Text: / handwerksblatt.de

Das könnte Sie auch interessieren: