Wenn in Betrieben mit Gefahrstoffen gearbeitet wird, ist eine Messung dieser Stoffe für die Gefährdungsbeurteilung unumgänglich. Eine Handreichung dazu vom IFA ist jetzt neu erschienen.

Wenn in Betrieben mit Gefahrstoffen gearbeitet wird, ist eine Messung dieser Stoffe für die Gefährdungsbeurteilung unumgänglich. Eine Handreichung dazu vom IFA ist jetzt neu erschienen. (Foto: © nerthuz/123RF.com)

Hilfe bei der Messung von Gefahrstoffen

Betriebsführung

Die Neuauflage der BIA-Arbeitsmappe Messung von Gefahrstoffen ist erschienen. Sie soll als Handreichung für eine Gefährdungsbeurteilung dienen.

Mehr als 100.000 Gefahrstoffe sind in der EU registriert. Wer einschätzen will oder muss, inwiefern die Gesundheit von Beschäftigten, die mit diesen Stoffen arbeiten, gefährdet ist – oder wie sich eine solche Gefährdung vermeiden lässt –, muss einiges wissen.

Da geht es unter anderem um die physikalisch-chemischen Eigenschaften einzelner Stoffe oder Stoffkombinationen, ihre Wirkung oder richtige Handhabung. Eine praktische Hilfe für eine solche Gefährdungsbeurteilung will das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) mit ihrer "BIA-Arbeitsmappe Messung von Gefahrstoffen" liefern.

Neuauflage kommt Wünschen aus der Praxis nach

Vor über 20 Jahren ist die Mappe erstmals erschienen, jetzt lässt sich die aktuelle Neuauflage kostenfrei von der Website der IFA herunterladen. Sie berücksichtigt den momentanen Stand des Gefahrstoffrechts sowie der Chemikalienpolitik der EU.

Auf Anregung der bisherigen Anwender finden sich in der Publikation zudem jetzt auch konkrete Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, Informationen zu biologischen Arbeitsstoffen mit Bezug zur Biostoffverordnung sowie praktische Tipps zur Qualitätssicherung.

 

Download Hier geht es zum Download der aktuellen BIA-Mappe.

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Quelle: IFA

Text: / handwerksblatt.de

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