Willkommen beim Ferrari Zukunftstag: Zum dritten Mal hat die Luxusmarke interessierte Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren in die Autohäuser geladen, um gezielt die besten Talente für sich zu gewinnen. Bei Maranello Motors GmbH in Köln konnte das Ferrari-Team rund 70 Gäste begrüßen.

Willkommen beim Ferrari Zukunftstag: Zum dritten Mal hat die Luxusmarke interessierte Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren in die Autohäuser geladen, um gezielt die besten Talente für sich zu gewinnen. Bei Maranello Motors GmbH in Köln konnte das Ferrari-Team rund 70 Gäste begrüßen. (Foto: © Maranello Motors GmbH)

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Werkstatt-Luft beim Ferrari Zukunftstag

Guter Nachwuchs ist rar. Mit dem Ferrari Zukunftstag 2026 möchte sich die Luxusmarke langfristig die besten Talente sichern. Ein Besuch bei Maranello Motors in Köln.

Stirnrunzeln ist angesagt, ein zweiter und ein dritter Blick auf das Bild, dann rascheln die Legobausteine. Gut ein Dutzend Jungen und Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren versuchen, so schnell wie möglich den Lego-Bausatz in ein fertiges Ferrari-Modell zu verwandeln. Spielerei? Von wegen: "Wir testen so die Herangehensweise und Strategiefähigkeiten der jungen Talente an einer Aufgabe", sagt Katrin Wallmen, Senior Marketing Managerin bei Maranello Motors GmbH in Köln, einer von 13 offiziellen Ferrari-Vertragspartnern in Deutschland und Österreich.

70 Gäste bei Maranello Motors in Köln

Einblick in die faszinierende Technik von Ferrari: In Workshops vermittelte Maranello Motors einen ersten Eindruck der Luxusmarke. Foto: © Maranello Motors GmbHEinblick in die faszinierende Technik von Ferrari: In Workshops vermittelte Maranello Motors einen ersten Eindruck der Luxusmarke. Foto: © Maranello Motors GmbH

Zum dritten Mal hatten die selbstständigen Niederlassungen zum Ferrari Zukunftstag eingeladen, der dieses Jahr auf den Frühlingsanfang fiel. Knapp 600 Gäste verteilten sich – wie auch schon im Vorjahr – bei den Sportwagenspezialisten, um Werkstatt-Luft zu atmen und einen Einblick in die Abläufe eines Autohauses zu bekommen. In Köln, bei dem inhabergeführten Ferrari-Vertragspartner Maranello Motors in Köln-Marsdorf, ließen sich 35 Jugendliche, begleitet durch Freunde und Verwandte, in Workshops die Technik, die Werkstatt und das Autohaus näherbringen, durften beim Lego-Bausatz, aber vor allem bei einem Reifenwechsel selbst Hand anlegen und konnten ihre Fragen loswerden. "Wir wollen die Talente früh erkennen und langfristig an uns und damit an die Ferrari-Familie binden", sagt Wallmen.

"Wir repräsentieren Technik-Know-how auf allerhöchstem Niveau", sagt Maranello-Motors-Geschäftsführer Klaus Kordt bei der Begrüßung und verweist auf das hohe Niveau, auf dem sich die Fahrzeuge technisch bewegen. Aber es ist nicht nur das Wissen um z.B. einen 12-Zylinder oder Hybridtechnik, auf die es ankommt, sondern auch das Zugehörigkeitsgefühl zur Marke. Kordt wirft daher auch ganz bewusst den Begriff "Ferrari Familie" in den Ring. Prominente Unterstützung bekam er durch Martino Casolari, Head of After Sales Ferrari Europe & African Hub, der eigens aus Italien angereist war. Auch er betonte in seiner kurzen Ansprache den familiären Zusammenhalt, die Ingenieurskunst im technischen Grenzbereich und verwies – ebenso wie Kordt – auf die Karrierechancen bei Ferrari.

Einblicke in die Ferrari-Geschichte

Gut aufgestellt - so präsentierte sich Maranello Motors in Köln für ihren dritten Zukunftstag, um die Gäste umfassend über die Karrierechancen zu informieren. Foto: © Maranello Motors GmbHGut aufgestellt - so präsentierte sich Maranello Motors in Köln für ihren dritten Zukunftstag, um die Gäste umfassend über die Karrierechancen zu informieren. Foto: © Maranello Motors GmbH

Entsprechend ehrfürchtig standen die Gruppen nicht nur in der Werkstatt, sondern auch die rund 50 Sportwagen in der Tiefgarage, die auf ihren Werkstatttermin warteten. So verschafften sich die Nachwuchstalente nicht nur einen Überblick über die beeindruckende, aktuelle Modellpalette Ferraris, sondern konnten auch Modelle aus den letzten 60 Jahren bewundern. Ausrufe mit dem – in der Regel korrekten – Namen bewiesen, dass die Interessenten Markengeschichte schon inhaliert hatten.

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Für Ferrari haben sich die Zukunftstage längst als wichtige Plattform für die Talentsichtung etabliert, die sich in die von der Bundesagentur für Arbeit ausgerufene "Woche der Ausbildung" nahtlos einfügt. Der Zukunftstag ist dabei nur ein Teil der Nachwuchsstrategie, bei der deutschlandweit knapp 20 Talente ihren Ausbildungsvertrag jedes Jahr sichern können.

Gezielte Nachwuchsswerbung

Geschäftsführer Klaus Kordt von Maranello Motors begrüßt die 70 Gäste zum 3. Ferrari-Zukunftstag. Foto: © Maranello Motors GmbHGeschäftsführer Klaus Kordt von Maranello Motors begrüßt die 70 Gäste zum 3. Ferrari-Zukunftstag. Foto: © Maranello Motors GmbH

"Wir haben aber auch regelmäßig Praktikanten," erklärt Marketing-Managerin Wallmen. Die wiederum beziehen sie über eine Kooperation mit der Gesamtschule Hürth-Kentenich, aber auch von weiteren Schulen im Umfeld.

Dabei ist Werbung nicht wirklich notwendig: Auch 2025 war Kfz-Mechatroniker der beliebteste Ausbildungsberuf mit rund 24.000 Neuverträgen – und seine Karriere bei einer Marke wie Ferrari starten zu dürfen, ist schon das ganz große Los.

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Text: / handwerksblatt.de

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