Für die Entwicklung des Mobilitätskonzepts Handwerk werden noch interessierte Betriebe gesucht.

Für die Entwicklung des Mobilitätskonzepts Handwerk werden noch interessierte Betriebe gesucht. (Foto: © malp/123RF.com)

Mobilitätskonzept Handwerk: Interessierte Betriebe gesucht!

Der Lead-Projektpartner für das Mobilitätskonzept Handwerk ist das Institut für Elektromobilität der Hochschule Bochum.

Die Mobilitätswende ist für das Handwerk von besonderem Interesse: Zur Senkung der CO2-Emissionen im Rahmen des Welt-Klimaschutzabkommens wird es zunehmend Auflagen für den Betrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor geben – ab 2030 sollen dann nur noch sehr wenige Diesel- oder Benzin-angetriebenen Autos zugelassen werden.

Ganzheitliches Mobilitätskonzept nötig

Konkrete Luftreinhaltepläne und die Umsetzung verhandelter Maßnahmenpakete zur Senkung von gesundheitsschädlichen Emissionen schränken die betriebliche Mobilität stärker ein. Viele der alternativen Antriebstechniken wie Elektromotoren mit Batterie- oder Brennstoffzellen-Versorgung oder Erdgas-Verbrennungsmotoren sind zwar in der Entwicklung, jedoch noch nicht auf die Bedürfnisse einzelner Gewerke spezifiziert. Zusätzlich zu der Entwicklung der eigentlichen Technologie, die neben ihrer Funktionalität erschwinglich, also marktfähig sein muss, bedarf es außerdem eines ganzheitlichen Mobilitätskonzepts für das Handwerk. Interessante Fragestellungen in diesem Kontext könnten dann zum Beispiel die Möglichkeiten zur Optimierung der Baustellen-, Material- und Lieferlogistik sein.

Marktfähige Anwenderlösungen

Vor diesem Hintergrund sollen die betrieblichen Mobilitätserfordernisse des Handwerks in Zeiten der CO2-Neutralität ermittelt und zusammen mit den Handwerksbetrieben marktfähige Anwenderlösungen entwickelt werden. Als Lead-Projektpartner konnte die Handwerkskammer die Hochschule Bochum mit dem Institut für Elektromobilität gewinnen. Dazu unterstützen weitere Handwerksorganisationen das Projekt und bringen ihre Kompetenzen ein.

Betriebe sollen mit Ideen helfen

Jetzt sollen Betriebe aus den unterschiedlichsten Gewerken für das Projekt gewonnen werden, die ihre Sicht aus der Praxis einbringen. Die Unternehmen können die entwickelten Lösungsansätze in ihrem Arbeitsalltag erproben und mit allen Projektpartnern weiterentwickeln. Zum Auftakt des Projekts soll es einen Workshop für alle beteiligten Akteure geben. Interessierte Betriebe können sich bei der Handwerkskammer melden.

 

Kontakt Fragen beantwortet Gabor Leisten (HWK-Abteilungsleiter Unternehmensberatung) unter Tel.: 0231 5493415 oder per E-Mail unter gabor.leisten@hwk-do.de.

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Text: / handwerksblatt.de

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