Unterstützung für das Handwerk (v. l. o.): Austausch mit der Landesregierung, Schnuppertag für Schulklassen, SWR-Interview zum Fachkräftemangel, Forderungspapier 2030, Werbung für Chance Handwerk, Abgabe von Corona-Testsets (EU-Spende für Grenzgänger und Entsendete).

Unterstützung für das Handwerk (v. l. o.): Austausch mit der Landesregierung, Schnuppertag für Schulklassen, SWR-Interview zum Fachkräftemangel, Forderungspapier 2030, Werbung für Chance Handwerk, Abgabe von Corona-Testsets (EU-Spende für Grenzgänger und Entsendete). (Foto: © HWK Trier)

Unser Einsatz für Sie – Ihr Vorteil!

Wie Sie als Kammermitglied von der Handwerkskammer als Interessensvertretung profitieren – auch falls Sie unsere Leistungen nicht in Anspruch nehmen.

Wir sind für Sie da! Und wir wollen, dass sie wissen, was Sie von Ihrer Mitgliedschaft in der Handwerkskammer haben. Ein erfolgreicher Betrieb braucht vor allem gut Rahmenbedingungen – und Unterstützung! Das beginnt bei der Existenzgründung mit einem passenden Standort, geht über fachliches Know-how, Kompetenzen in Unternehmensführung, Weiterbildung, qualifizierte Mitarbeiter bis hin zur Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Wenn Sie in diesen oder anderen Angelegenheiten einen Rat oder Hilfe brauchen, wenden Sie sich an uns! Für jedes Ihrer Anliegen haben wir den richtigen Ansprechpartner, der Ihnen mit Rat und Tat gerne zur Seite steht.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe von Faktoren, an denen wir hinter den Kulissen für Sie mitwirken. Da Einzelstimmen nicht so stark wahrgenommen werden, bündeln wir die Interessen vieler Betriebe und setzen uns dann für diese gemeinsamen Anliegen an den entsprechenden Schaltstellen ein, etwa bei der Politik oder in der Öffentlichkeit. Solche Einsätze sind für unsere Mitglieder oft nicht offenkundig, aber dennoch wirkungsvoll. Und so manches Brett, das wir für unsere Mitglieder bohren, ist ganz schön dick.

Wir bohren dicke Bretter für unsere Mitglieder

Vor der Pandemie war vor allem der Fachkräftemangel das bestimmende Thema. Hier verfolgen wir viele verschiedene Ansätze. Zum einen die Nachwuchssicherung: Wir bilden Lehrlinge im neuen BTZ aus. Mit unserer Ausbildungsmesse Chance Handwerk, dem Einsatz unserer Ausbildungsexperten in den Schulen, Schnupperwochen in den Kammerwerkstätten, der Imagekampagne sowie mit vielen anderen Aktionen werben wir für die Ausbildung im Handwerk – auch auf Facebook und Instagram. Zum anderen fördern wir interessierte Handwerksbetriebe dabei, ihre Mitarbeiter zu binden und zu qualifizieren. Hierzu bieten wir verschiedene Leistungen an – etwa die Nachqualifizierung Ungelernter, Beratungsangebote und Fachvorträge bis hin zu Fort- und Weiterbildungskursen der HWK-Akademie.

Corona hat nicht nur den Fachkräftemangel verschärft, sondern viele Betriebe zudem finanziell herausgefordert. Auch hier haben wir reagiert und unter anderem Unterstützungsprogramme wie Soforthilfe und Novemberhilfe mitangeschoben. Als sich die Auszahlungen verzögerten, haben wir bei der Politik nachgehakt, damit der Staat die Hilfen schneller auszahlt. Wir haben ebenfalls im Lockdown daran mitgewirkt, dass die Frisöre und schließlich auch die Kosmetiksalons endlich wieder öffnen durften.

Newsletter informieren regelmäßig

Mit unserem Betriebsnewsletter sorgen wir dafür, dass Sie immer auf dem aktuellen Stand sind. Denn informiert zu sein und auf rasante Veränderungen schnell reagieren zu können, ist in der Pandemie besonders wichtig. Gerade in der Anfangsphase ließen die vom Land erlassenen Corona-Bekämpfungsverordnungen und Auslegungen viele Fragen offen. Über unsere Corona-Hotline konnten wir bislang mehr als 4.000 Anfragen beantworten und so zu mehr Klarheit beitragen. Aus vielen gleichgelagerten Anliegen ergeben sich weitere Ansätze, um bei der Politik nochmals nachzulegen und die Interessen der HWK-Mitglieder durchzusetzen.

Stellschrauben, an denen wir permanent drehen, sind geeignete Gewerbeflächen oder eine verbesserte Infrastruktur wie Verkehrsanbindungen, etwa der A 1-Lückenschluss, der Breitbandausbau und schnelleres Internet. Auch für die Qualifikation im Handwerk setzen wir uns laufend ein, für die Anerkennung oder Gleichwertigkeit von Berufsabschlüssen, für die Förderung beruflicher Qualifikation, für den Erhalt der Meisterpflicht – die aufgrund der Interessenvertretung von Handwerksorganisationen sogar für zwölf Berufe wieder eingeführt wurde, den Aufstiegsbonus und das Meister-BaföG. Jüngster Erfolg: das Azubi-Ticket. Wir engagieren uns aber nicht nur dafür, dass Sie finanziell unterstützt werden. Wir kennen uns auch mit den Formalitäten aus. Das gilt im Bereich Weiterbildung genauso wie in anderen – beispielsweise, wenn Sie Mitarbeiter nach Luxemburg entsenden wollen. Neben Themen wie Innovationskraft und Digitalisierung kümmern wir uns um tagesaktuelle Probleme, die dem Handwerk unter den Nägeln brennen. Zurzeit ist das die Materialknappheit. So haben wir etwa einen Runden Tisch Holz organisiert, um mit den regionalen Partnern Lösungen für betroffene Betriebe zu finden. Ergänzend hilft Ihnen unsere Betriebs- und Rechtsberatung.

Text: / handwerksblatt.de

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