Handwerker des Kunsthandwerks öffnen in Betrieben, Museen, Hochschulen, Theatern und Opern ihre Werkstätten und Ateliers für die Öffentlichkeit, um ihr Handwerk, die handwerkliche Ausbildung und ihr unternehmerisches Angebot zu präsentieren.

Handwerker des Kunsthandwerks öffnen in Betrieben, Museen, Hochschulen, Theatern und Opern ihre Werkstätten und Ateliers für die Öffentlichkeit, um ihr Handwerk, die handwerkliche Ausbildung und ihr unternehmerisches Angebot zu präsentieren. (Foto: © ufabizphoto/123RF.com)

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Die Tage des Kunsthandwerks sind eröffnet

Das Motto der zehnten Europäischen Tage des Kunsthandwerks lautet: "Kunsthandwerk baut Brücken". Ateliers und Museen öffnen aus diesem Anlass bundesweit ihre Türen.

Die zehnten Europäischen Tage des Kunsthandwerks (ETAK) starten in diesem Jahr unter dem Motto "Kunsthandwerk baut Brücken" zum ersten Mal zeitgleich in ganz Deutschland. "Die Europäischen Kunsthandwerkstage bieten alljährlich eine gute Gelegenheit, den Fokus darauf zu richten, was aus der Verbindung von Kunst und Handwerk entstehen kann. An der Schnittstelle zwischen Tradition und Innovation entstehen nachhaltige Lösungen, die beispielgebend für viele andere Branchen sein können", betont der ETAK-Schirmherr Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

Handwerker des Kunsthandwerks öffnen in Betrieben, Museen, Hochschulen, Theatern und Opern ihre Werkstätten und Ateliers für die Öffentlichkeit, um ihr Handwerk, die handwerkliche Ausbildung und ihr unternehmerisches Angebot zu präsentieren. Es stehen Vorführungen, Ausstellungen und Workshops für Kinder und Erwachsene auf dem Programm. Interessierte erhalten Einblick in Arbeiten und Abläufe von  Kunsthandwerkern und können sich selbst ausprobieren.

"Handwerk kann Kultur und Design"

"Mit den ETAK möchten wir ein Zeichen setzten und verdeutlichen: Handwerk ist Daseinsversorger der Gesellschaft und Zukunftsgestalter und Umsetzer von Transformationsaufgaben. Handwerk ist aber auch kulturerhaltend und -schaffend: Handwerk kann Kultur und Design. Handwerk ist beides. Ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung und Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft auch durch die Politik ist, dass das Bundeswirtschaftsministerium die diesjährige ETAK-Schirmherrschaft übernommen hat", so Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

"Die Handwerkskammer Berlin hat im Jahr 2014 – inspiriert durch die Partnerschaft mit der Handwerkskammer Paris – erstmals das Drei-Tage-Event von Paris nach Berlin geholt und damit die Möglichkeit ausgeschöpft, die breite Öffentlichkeit für das Kunsthandwerk zu sensibilisieren und die unverkennbare Handschrift der Berliner Kreativszene als Gegensatz zur seriellen Massenfertigung zu fördern. Die Kunsthandwerks- und Kreativszene ist damit heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor", betonte Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer Berlin, bei der Eröffnung der ETAK in Berlin.

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ETAKDie Europäischen Tage des Kunsthandwerks sind das Schaufenster des Kultur- und Kreativhandwerks. In ihrem Ursprungsland Frankreich bringen die "Journées européennes des métiers d’art" ein Millionenpublikum auf die Beine. Seit der Europäisierung des Events nehmen 24 Länder in Europa teil. In Deutschland sind mittlerweile elf Bundesländer in ihren Regionen dabei, die Kreativwirtschaft über die Tage in den Vordergrund zu stellen. Bei den ETAK wird augenfällig, wie Berufsbildung, Nachhaltigkeit, Kreativität, Qualität und Leidenschaft im Handwerk praktisch zusammenkommen und zusammenwirken. Mit Demonstrationen, Workshops, Führungen und Werkstattgesprächen gewinnen die Handwerker neue Kunden und begeistern Jung und Alt für ihr Handwerk. In Deutschland werden die ETAK seit 2013 von den Handwerkskammern organisiert und bieten handwerklich arbeitenden kultur- und kreativwirtschaftlichen Akteuren eine Plattform, auch wenn sie nicht Mitglied in einer Handwerkskammer sind. Teilnehmer- und Besucherzahlen sind kontinuierlich gestiegen. Eine Weiterentwicklung ab 2024 sind die systematische Kooperation mit den Museen und der bundesweite Auftakt mit dem Wirtschaftsministerium.

Quelle: ZDH

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Text: / handwerksblatt.de

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