Sto-Stiftung: Keller folgt als Vorstandsvorsitzender auf Stahlbusch
Vorstandswechsel bei der gemeinnützigen Sto-Stiftung: Michael Keller ist neuer Vorsitzender. Er löst Till Stahlbusch ab, der seit der Gründung zum Vorstand gehörte und nun in den Ruhestand gegangen ist.
Seit Januar 2026 leitet Michael Keller die Sto-Stiftung. Mit dem personellen Wechsel setzt die gemeinnützige Bildungsstiftung für Handwerk und Architektur ein Zeichen für Kontinuität und neue Impulse aus Praxis und Industrie. Als studierter Architekt und Berufspädagoge verfügt Michael Keller über drei Jahrzehnte Führungserfahrung beim Farben- und Beschichtungshersteller Sto und kennt damit sowohl die Anforderungen moderner Beschichtungssysteme als auch die Markt- und Bildungsbedarfe der Branche, erklärt die Sto-Stiftung in einer Pressemitteilung.
"Motor der strategischen Entwicklung"
Jochen Stotmeister (obere Reihe, links) bedankte sich bei Till Stahlbusch (obere Reihe, Mitte) für dessen hervorragende Arbeit für die Sto-Stiftung. Foto: © Sto-StiftungDer ehemalige Vorsitzende Till Stahlbusch habe die Sto-Stiftung seit ihren Anfängen maßgeblich geprägt. "Er gehörte dem Vorstand seit Gründung an, verantwortete über viele Jahre die Finanzen und übernahm später den Vorsitz", so die Sto-Stiftung. Unter seiner Führung sei das Angebotsspektrum deutlich ausgebaut worden: Die Stiftung habe sich als feste Größe in der Nachwuchsförderung etabliert und sichtbare Akzente bei internationalen Projekten gesetzt, etwa in der Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie bei baukulturellen Initiativen. "Stahlbusch gilt als Motor der strategischen Entwicklung, der die Sto-Stiftung zu einer in der Branche anerkannten Institution formte."
Erwartungen an Keller
Für den Gründer der Sto-Stiftung, Jochen Stotmeister, lebt die Stiftung von Menschen, die mit Leidenschaft und Kompetenz Verantwortung übernehmen. "Wir sind dankbar für die hervorragende Arbeit von Till Stahlbusch und voller Zuversicht, dass Michael Keller die Zukunft der Stiftung erfolgreich gestalten wird."
Von Michael Keller werden in den kommenden Jahren insbesondere Impulse zur praxisnahen Weiterentwicklung der Förderlinien erwartet – etwa bei der Verzahnung von handwerklicher Ausbildung und akademischer Qualifizierung sowie bei Themen wie Fachkräftesicherung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Bau- und Ausbaugewerbe.
Quelle: Sto-Stiftung
DHB jetzt auch digital!Einfach hier klicken und für das digitale Deutsche Handwerksblatt (DHB) registrieren!
Text:
Bernd Lorenz /
handwerksblatt.de
Kommentar schreiben