Insgesamt erwirtschafteten die E-Handwerke 2025 einen Umsatz von 88,2 Milliarden Euro 0,2 Milliarden Euro weniger als 2024.

Insgesamt erwirtschafteten die E-Handwerke 2025 einen Umsatz von 88,2 Milliarden Euro 0,2 Milliarden Euro weniger als 2024. (Foto: © joaquincorbalan/123RF.com)

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Weniger Umsatz in den E-Handwerken

Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Betriebe in den E-Handwerken weniger Umsatz im Vergleich zum Vorjahr, auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist gesunken.

Der Umsatz in den Elektrohandwerken ist 2025 leicht um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist ebenfalls rückläufig. Die Zahl der Betriebe hingegen ist um 0,5 Prozent gestiegen. Das meldet das Statistische Bundesamt mit seiner Handwerksberichterstattung.

Insgesamt erwirtschafteten die E-Handwerke 2025 demnach einen Umsatz von 88,2 Milliarden Euro 0,2 Milliarden Euro weniger als 2024. Der Umsatzrückgang im Bereich Elektrotechnik mit 0,1 Prozent fiel eher gering aus, während die Informationstechnik einen Umsatzrückgang von um 2,8 Prozent verzeichnete.

Weniger Beschäftigte

Die Zahl der in den E-Handwerken sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sank 2025 auf 451.050 – 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Alexander Neuhäuser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) nennt als Grund den demografischen Wandel.

"Gleichzeitig macht sich hier der Einfluss der Wirtschaftskrise bemerkbar. So hat – das zeigen auch die Konjunkturumfragen des ZVEH – die Bereitschaft der Betriebe, neue Mitarbeiter einzustellen, in den vergangenen 1,5 Jahren deutlich abgenommen." Der Rückgang betrug im Bereich Elektrotechnik 1,1 und bei den Elektromaschinenbauern 1,2 Prozent. Im Bereich Informationstechnik war er mit 3,1 Prozent überproportional groß.

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Mehr Betriebe

Eine entgegengesetzte Entwicklung zeigt sich bei der Zahl der Betriebe. Die stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent auf 49.113 an. Das Wachstum beschränkt sich aber auf den Bereich Elektrotechnik, der um 0,9 Prozent zulegen konnte. Bei der Informationstechnik (minus 3,9 Prozent) und dem Elektromaschinenbau (minus 1,7 Prozent) ist der Trend weiter negativ.

Für 2026 rechnet ZVEH mit einem leichten Umsatzwachstum von 0,8 Prozent. Das sei allerdings maßgeblich auf Preissteigerungen zurückzuführen. Voraussetzung sei außerdem zudem, dass die Wirtschaftslage zumindest stabil bleibt. Was die Zahl der in den E-Handwerken sozialversicherungspflichtig Beschäftigten angeht, wird erwartet, dass sich der Negativtrend fortsetzt.

Zurückhaltende Prognose

Aktuell erwartet der ZVEH erneuten Rückgang um 1,1 Prozent. Die Zahl der Unternehmen werde wahrscheinlich im kommenden Jahr erneut geringfügig zulegen. Geschätzt wird ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent. "Unsere Schätzung für 2026 zeigt, dass sich auch bei den E-Handwerken, die in den vergangenen Jahren ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen konnten, die Zukunftsaussichten eingetrübt haben", so Neuhäuser.

Hauptgrund sei die gesamtwirtschaftliche Lage, aber auch die Energiepolitik der Bundesregierung, die die Energiewende ausbremse, statt den Transformationsprozess mit klaren und verlässlichen Rahmenbedingungen zu begleiten. Neuhäuser: "Die Energiewende ist für die E-Handwerke ein nicht zu unterschätzender Wirtschafts- und Standortfaktor."

Quelle: ZVEH

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Text: / handwerksblatt.de

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