"Übermäßige Bürokratie verbraucht nicht nur Zeit und Arbeitskraft, sondern auch große Mengen Papier und damit wertvolle Rohstoffe", so der Verband.

"Übermäßige Bürokratie verbraucht nicht nur Zeit und Arbeitskraft, sondern auch große Mengen Papier und damit wertvolle Rohstoffe", so der Verband. (Foto: © pogonici/123RF.com)

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WvD startet Kampagne zum Bürokratieabbau

"Versorgung braucht Zeit für Menschen – nicht für Papier". Das ist das Motto der neuen Kampagne zum Bürokratieabbau des Branchenverbands "Wir versorgen Deutschland“.

Der Branchenverband "Wir versorgen Deutschland" (WvD), zu dem auch der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik gehört, nimmt den Tag des Naturschutzes zum Anlass für eine digitale Kampagne zum Thema Bürokratieabbau in der Hilfsmittelversorgung. Der Leitgedanke dahinter lautet "Wir versorgen Menschen, kein Papier". Damit will der Verband auf die wachsende Bürokratielast im Versorgungsalltag von Sanitätshäusern aufmerksam machen.

Der Tag des Naturschutzes stehe für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen. Genau daran knüpfe die Kampagne an: "Übermäßige Bürokratie verbraucht nicht nur Zeit und Arbeitskraft, sondern auch große Mengen Papier und damit wertvolle Rohstoffe", so der Verband. WvD mache deutlich, dass Bürokratieabbau nicht nur die Versorgung stärkt, sondern auch einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen leisten kann.

Mehr Zeit für Patienten

Mit der Kampagne will WvD auch ein deutliches Zeichen Signal an die Politik setzen. Das von der Bundesregierung angekündigte Hilfsmittelmodernisierungs- und Bürokratieabbaugesetz müsse spürbare Entlastungen für die Versorgungspraxis bringen. Ziel müsse es sein, unnötige Dokumentations-, Genehmigungs- und Nachweispflichten abzubauen und Prozesse so zu gestalten, dass mehr Zeit für die Versorgung von Patienten bleibt.

"Bürokratie kostet nicht nur Zeit, sie bindet Ressourcen, die eigentlich für die Versorgung von Menschen gebraucht werden", erklären die WvD-Generalsekretäre Kirsten Abel und Dr. Henning Schweer. "Die Hilfsmittelversorgung steht vor großen Herausforderungen, gerade auch vor dem Hintergrund der Kürzungen in Folge des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Eine rasche Entlastung beim Thema Bürokratie ist daher dringend geboten."

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Vorschläge liegen vor

WvD habe dazu konkrete Vorschläge an die Politik gemacht, etwa in Bereichen Vertragswesen, Präqualifizierung und Prozessoptimierung. "Weniger Verwaltungsaufwand bedeutet mehr Zeit für Beratung, Anpassung und individuelle Versorgung – und einen effizienteren Einsatz personeller und materieller Ressourcen. Davon profitieren Betriebe, Patientinnen und Patienten sowie ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen gleichermaßen.

Quelle: WvD

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Text: / handwerksblatt.de

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