Foto: © Jürgen Brech
HWK Trier | September 2026
Gemeinsam besser aufgestellt
Das Junghandwerk Trier feiert Gemeinschaft, Wachstum und das 20-jährige Engagement seines Geschäftsführers Christian Neuenfeldt.
"Den Meister habe ich dann 2020 bis 2022 in Teilzeit gemacht – und mich dann in Wuppertal selbstständig gemacht." Oliver von Eckern, Friseurmeister. (Foto: © Power People)
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September 2026
Bereits zum 17. Mal fanden die Shootings für den neuen Power People Kalender statt, wieder an ganz unterschiedlichen Locations und mit Fotografin Sabrina Wacker, die die Kandidatinnen und Kandidaten ins beste Licht rückte.
Sie sind auch im Rahmen der 17. Ausgabe des Wettbewerbs Miss und Mister Handwerk wesentlicher Bestandteil – die Foto-Shootings für den neuen Power People Kalender Sabrina Wacker hat zum vierten Mal ihre Kamera, Akkus und Speicherkarten eingepackt und ist mit dem Power-People-Team auf Fototour zu ganz unterschiedlichen Locations gefahren, um die Kandidatinnen und Kandidaten für den diesjährigen Kalender abzulichten.
"Alle sind total motiviert und hochkonzentriert bei der Sache, ob sie nun schon mal professionell fotografiert wurden oder nicht", erklärt die Fotografin aus Erkrath. Sie geht immer ganz offen an die Sache heran, macht sich keine großen Gedanken im Vorfeld. "Ich kenne die Locations nicht, weiß nicht, wie das Licht dort ist, auch das Wetter ist ja nicht immer so, wie man es sich vielleicht wünscht", sagt sie. Außerdem sind immer wieder auch neue Gewerke mit dabei, die sie nicht kennt. "Das ist natürlich auch eine Herausforderung, aber ich finde dann immer einen Zugang dazu und Dinge, die für das Shooting passen", sagt Sabrina Wacker.
Der Ablauf ähnelt sich dann auch meistens im Grundsatz. Die Fotografin erklärt, was gleich im ersten Teil passieren wird. "Im zweiten Teil wird Videomaterial gedreht, im ersten mache ich die Fotos", sagt sie. Und ergänzt in Richtung an Oliver von Eckern, Friseurmeister im eigenen Salon in Wuppertal, an dem an diesem Tag im Juli das Shooting stattfindet: "Ich brauche von dir gleich ein paar klassische Situationen, Haarewaschen, Frisieren, Föhnen – und ich laufe einfach um dich herum und fotografiere", sagt sie.
Der 33-jährige Friseurmeister ist direkt dabei. "Wie gut, dass ich heute die Dritten drin habe", scherzt er lachend, als Sabrina Wacker um "ein freundliches Gesicht und ein Lächeln" bittet. Die Stimmung bei den Shootings ist immer gelöst und locker. Gut so, mit ein bisschen Spaß am Tun geht alles gleich viel leichter von der Hand.
Für Oliver von Eckern ist es tatsächlich nicht das erste Mal, dass er fotografiert und gefilmt wird. Trotzdem ist er aufgeregt. "Ich lasse mich jetzt aber einfach darauf ein und freue mich auf alles, was gleich kommt", sagt er. Dazu kommt, dass sich der 33-Jährige in seinem Beruf einfach wohlfühlt. Denn für ihn sei es schon im Kindergarten klar gewesen, dass er einmal Friseur werden wolle.
"Meine Tante ist auch Friseurin, ich habe so schon früh Einblicke in den Beruf bekommen", erinnert er sich. 2010 bis 2013 hat er seine Ausbildung gemacht, ist danach viel unterwegs gewesen und hat sich weitergebildet. "Den Meister habe ich dann 2020 bis 2022 in Teilzeit gemacht – und mich dann 2023 in Wuppertal selbstständig gemacht", sagt er. Von Miss und Mister Handwerk hat der Wuppertaler über seine Innung erfahren, in deren Prüfungsausschuss er auch ist. "Und dann habe ich mich einfach beworben", sagt er.
In Düsseldorf ist die frischgebackene Fahrzeuglackiererin Kora Riss nur zu Gast, sie kommt aus Bergisch Gladbach. Bei der Thedens GmbH findet ihr Shooting statt, dort ist das Power-People-Team schon im Vorjahr zu Gast gewesen. "Ich wurde tatsächlich gefragt, ob ich nicht am Wettbewerb teilnehmen möchte, habe mir das durch den Kopf gehen lassen – und habe mich dann spontan dazu entschieden", berichtet die 22-Jährige, die demnächst in Leverkusen arbeiten wird.
Kamerascheu ist die junge Frau keinesfalls, wie sie lachend sagt. "Ich bin auch im Nationalteam der Lackierer – da bin ich auch fotografiert worden, und danach war ich nicht mehr unsicher, was Kameras angeht", sagt sie. Den Wettbewerb Miss und Mister Handwerk findet sie toll, um auf diese Weise Werbung für das Handwerk zu machen.
In ihr Gewerk ist sie "reingestolpert", wie sie sich schmunzelnd zwischen dem Shooting für zwei Foto-Motive erinnert. "Ich war immer schon am Handwerk interessiert, habe schon vor dem Abi jede Menge Bewerbungen in ganz unterschiedliche Richtungen geschrieben – etwa auch in Richtung Landwirtschaftstechnik", sagt Kora Riss. Die Liebe zu den Autos sei aber immer schon da gewesen, so dass sie dann schließlich in ihrem jetzigen Gewerk "hängengeblieben" sei.
Über den Trainer des Nationalteams sei sie dann in Kontakt zu Weiterstadt und Frankfurt gekommen, wo sie den Meister gemacht habe. Und was ist für die 22-Jährige das Besondere an ihrem Gewerk? "Die ursprüngliche Schönheit des Autos wiederherzustellen, das ist ein toller Moment. Genau wie die Reaktion der Kunden, wenn sie ihr ursprünglich vielleicht durch einen Unfall zerstörtes Auto wiederbekommen – das ist großartig", lächelt sie.
Dankeschön!An die Sponsoren: IKK classic, Signal Iduna, Elten, BP, Fiat Professional
An die Locations: Bäckerei Hercules, Düsseldorf; Bildungszentren des Baugewerbes e.V., Krefeld; Franz Bracht Kran-Vermietung GmbH, Erwitte; Holzmanufaktur Wiedemann, Hamm; Metallbau Moll, Bonn; takeAseat – Joscha Eggert, Köln; Thedens GmbH, Düsseldorf
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