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HWK Trier | September 2026
Gemeinsam besser aufgestellt
Das Junghandwerk Trier feiert Gemeinschaft, Wachstum und das 20-jährige Engagement seines Geschäftsführers Christian Neuenfeldt.
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September 2026
Laderaum und Nutzlast sind die entscheidenden Kaufkriterien bei Transportern. Ein Blick auf Trends und die E-Transporter im deutschen Markt.
Elektrische Autos boomen, wenn auch erst einmal nur im Pkw-Bereich. Fast 39 Prozent aller 268.968 im Juni neu zugelassenen Pkw haben einen Elektroantrieb – den größten Anteil unter allen Kraftstoffarten. Das auf den Mobilsektor spezialisierte Marktforschungsunternehmen Dataforce führt die Entwicklung zum einen auf die neue Förderung für Stromer zurück, zum anderen auf die nach wie vor exorbitant hohen Preise an den Zapfsäulen.
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Heruntergebrochen auf den Flotten- beziehungsweise den gewerblichen Markt nehmen auch dort die Stromer deutlich zu. Weniger erfreulich sah es bei den Transportern aus, der Markt knickte weiter ein. "Der Pkw-Markt und die Transporter entwickeln sich aktuell konträr", sagt Dataforce-Experte Julian Litzinger. "Bei den Transportern ist die wirtschaftliche Anspannung deutlicher zu spüren."
Dafür haben die Mobilitätsexperten den Flottenmarkt in ihrer "Fuhrparkmanagement Studie 2026" genauer analysiert. Das Fazit, so Marktforscher Julian Ilge von Dataforce: "Der Arbeitsalltag im Fuhrparkmanagement ist zunehmend von Zeitdruck und steigender Komplexität geprägt." Gleich vier von fünf befragten Fuhrparkmanagern gaben in der Studie an, dass ihre Arbeit im Vergleich zum Vorjahr deutlich aufwendiger geworden ist. Fahrzeugbeschaffung und Austausch fressen am meisten Zeit, rund ein Viertel der Arbeitszeit sind die Manager mit den Bereichen Wartung, Reparaturen und Untersuchungen beschäftigt.
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Den Rest der Zeit bestimmen organisatorische und administrative Tätigkeiten. Dazu zählen die Fahrerbetreuung, das Versicherungsmanagement und das Controlling. Auch Verwaltungsarbeiten zählen dazu, wenn der Fuhrpark größer ist. Zwei von drei Fuhrparks mit mehr als 50 Fahrzeugen müssen Berichtspflichten erfüllen. Das betrifft aber nur einen Bruchteil der Handwerksbetriebe. Dennoch frisst ein Fuhrpark Zeit. Laut Dataforce empfinden die Fuhrparkverantwortlichen das Schadenmanagement als besonders zeitintensiv.
Welche Fahrzeuge letztendlich in eine Flotte kommen, entscheiden die Finanzen, beim Pkw noch mehr als beim Transporter. Richtet sich die Markenentscheidung bei Pkw vor allem nach Preis und/oder Leasingrate, bestimmen beim Nutzfahrzeug die spezifischen Anforderungen die Wahl entscheidend mit. Dazu zählen Ladevolumen, Nutzlast und nicht zuletzt die Verfügbarkeit.
Auch längere Einsatzwege oder mehrtägige Nutzungen ohne Rückkehr zum Betrieb sind keine Ausschlusskriterien. Schließlich hat sich die Ladeinfrastruktur erheblich gebessert und ist mit über 200.000 Ladepunkten, davon über 50.000 als sogenannte Schnellladepunkte, deutlich besser als der Ruf.
Auch die vermeintlich höheren Preise sind oft nur noch in den Köpfen vorhanden – manche Hersteller wie der Stellantis-Konzern mit seinen Marken Citroën, Fiat, Opel und Peugeot verkauft in Aktionswochen die Stromer zum "Verbrennerpreis". Wer die berühmte TCO – die Total Cost of Ownership –, also die Kosten über die Lebensdauer berechnet, kann beim Stromer günstigere Wartungskosten (wegen geringerer Verschleißteile) und günstigere Energiepreise kalkulieren, was vor allem dann gilt, wenn der Strom aus der eigenen Erzeugung etwa dank einer Photovoltaik-Anlage kommt. Außerdem gibt es immer noch Fördermittel für den Kauf, steuerliche Vorteile und auch noch Einnahmen durch die sogenannte THG-Quote.
Diese Treibhausminderungsquote verpflichtet die Mineralölkonzerne, die CO₂-Quote, die durch das Verbrennen ihres Sprits entsteht, zu senken. Dafür müssen die Konzerne Verschmutzungsrechte kaufen, um auf dem Papier "grüner" dazustehen – und davon profitiert hierzulande jeder, der ein E-Auto fährt. Man muss sich nur bei einem der Dienstleister, die die THG-Quote abwickeln, anmelden, über den wiederum fließt dann das Geld zurück. Wer dieses Jahr noch profitieren will, muss seine Anmeldung bis zum 15. November erledigt haben.
Modelle gibt es mittlerweile reichlich, auch wenn viele Marken trotz unterschiedlicher Hersteller baugleich sind. In Ausnahmefällen gibt es Transporter, die bei gleich sechs Herstellern zu haben sind (Stellantis, Toyota und Iveco), bei anderen ist die gleiche Herkunft (Ford Transit Custom und VW Transporter T7) erst bei genauerem Hinsehen erkennbar.
Und anders als im Pkw-Bereich stehen chinesische Anbieter erst noch in den Startlöchern oder nutzen wie im Falle des Ford Transit City einen heimischen Vertriebspartner, der wiederum mit dieser Low-Budget-Lösung zusätzliche Kunden erreichen will. Einen kleinen Eindruck über die im Markt erhältlichen Modelle geben die Tabellen oben rechts wieder.
Ab wann lohnt es sich?Foto: © DHBDie komplette Marktübersicht E-Transporter 2026 können Sie hier kostenfrei herunterladen!
Mit Blick auf das Angebot an E-Fahrzeugen steht auch die Überlegung im Raum, ob sich die Umstellung der Flotte auf elektrische Modelle lohnt. Sie kommt vor allem dann in Frage, wenn die Fahrzeuge:
– planbare und/oder wiederkehrende Touren fahren
– die tägliche Fahrleistung unter 300 Kilometern liegt, was im regionalen Umfeld der Regelfall ist
– die Fahrzeuge regelmäßig zum eigenen Betriebsgelände zurückkehren,
– ohnehin demnächst Investitionen in den Fuhrpark beziehungsweise den Fahrzeugersatz angedacht sind
– Auftraggeber vom Betrieb Nachhaltigkeitsnachweise fordern.
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